Basketball: Basketball: Elephants sind bei den Giants gefordert

Basketball: Basketball: Elephants sind bei den Giants gefordert

Mit einem Testspiel gegen die in der Zweiten Bundesliga (Pro A) spielende Erstvertretung der Giants Düsseldorf stimmten sich die Regionalliga-Basketballer der NEW Energie Elephants unter der Woche auf die Meisterschaftspartie bei den kleinen Giants morgen Abend (18 Uhr) in der neuen Dreifachhhalle am Comenius Gymnasium in Oberkassel ein.

Zum einen war Trainer Hartmut Oehmen daran gelegen, die im Auftaktspiel gegen Bochum (87:98) nicht so üppig mit Einsatzzeiten bedachten Akteure bei Laune zu halten, zum anderen nahm er sich der gegen die AstroStars noch mauen Defensivarbeit an. Durchaus mit Erfolg: Auch ohne Marvin Kruchen, Simon Benett und Bastian Becker lag Grevenbroich nach drei Vierteln nur 50:56 zurück. Als sich dann jedoch nacheinander Sasa Vural und Raed Mostafa verletzten, zog der Zweitligist davon. Während Vural (Pferdekuss aufs Knie) morgen in Düsseldorf wohl auflaufen kann, dürfte Mostafa (Innenbanddehnung) rund zwei Wochen ausfallen.

Die Gastgeber hatten ihr erstes Match in Münster mit 92:87 gewonnen. Die Musik machte dabei ein extrem routiniertes Quartett: Chris Brown (29 Jahre) legte 33 Punkte und 19 Rebounds auf, Ex-Nationalspieler Gerrit Terdenge (37) kam auf 21 Punkte und elf Rebounds, Markus Hallgrimson (37) auf 20 Zähler und Federico Cozzo (29) noch auf zehn. "Bei uns ist die Last etwas breiter verteilt", hat Oehmen erkannt. Der Schlüssel zum Sieg liegt für ihn jedoch im Aufbau. Weder der in der vergangenen Saison noch in der Schlossstadt tätige Steffen Haufs (17) noch Michael Krall (19) oder sein ehemaliger Schützling Kosta Yatzoglidis (34) kämen mit der Intensität Vurals klar.

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Für Brown hätte er in Mostafa den perfekten Widerpart in seinem Kader gehabt. Da der Ex-Berliner aber wohl passen muss, könnte Bastian Becker, der im ersten Spiel schon Bochums Royon Howard an die Kette gelegt hatte, in die Bresche springen. Hallgrimson, ebenso wie Cozzo ein begnadeter Schütze, "ist ein Fall für Simon Benett", kündigt Oehmen an, "beide haben bereits bei den Mönchengladbach Lions zusammengespielt. Sie kennen sich gut, auch weil sich Hallgrimson mal in Willich fitgehalten hat". Also genau der Verein, mit dem Oehmen und Benett in die Regionalliga aufgestiegen waren.

Großen Respekt hat er darüber hinaus vor dem ebenfalls schon in Grevenbroich und Willich tätigen Sasa Zivanovic (31). Der Kraftprotz hat zwar nicht mehr das Niveau früherer Jahre, als er mit Düsseldorf die Liga aufmischte, kann an einem guten Tag jedoch immer noch jedem Gegner gefährlich werden. Oehmen: "Im ersten Spiel war er eine Nullnummer, aber gegen uns wird er ganz anders motiviert sein."

(NGZ/ac)
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