Hockey: Neuss ist gegen Hannover auf zwei Siege aus

Hockey : Neuss ist gegen Hannover auf zwei Siege aus

Die drei Punkte von der mit 1:0 gewonnenen Partie gegen Rissen sind im Sack, sechs weitere sollen folgen, wenn es für den Hockey-Zweitligisten HTC SW Neuss am Wochenende in zwei weiteren Heimspielen gegen den DHC Hannover (Sa. 16.30 Uhr) und Hannover 78 (So. 12 Uhr) geht.

Vor den Auftritten gegen die Niedersachsen blickt Trainer Andreas Bauch jedoch noch mal zurück auf das trotz hundertprozentiger Einschussmöglichkeiten bis zum Ende enge Spiel gegen Rissen. Positiv fand er, "dass wir nur sehr wenige Torchancen zugelassen haben", negativ, "dass wir im ganzen Spiel nur zwei Strafecken herausgeholt und bestimmt fünfmal das leere Tor verfehlt haben."

Daran hat er unter der Woche im Training verstärkt gearbeitet. Auch gegen den DHC Hannover, "der als Aufsteiger bei uns nichts zu verlieren hat", wird er Steven Dühr wieder in die Spitze beordern, womit Goalgetter Sebastian Draguhn frei wird für kreative Aufgaben in der Spieleröffnung. "Das hat gegen Rissen schon ganz gut geklappt." Während der DHC sein Debüt gegen den Kahlenberger HTC vor heimischem Publikum mit 1:3 in den Sand gesetzt hatte — bis zur 50. Minute stand es allerdings 1:1 —, trotzte Hannover 78 unbequemen Kölnern ein 2:2-Unentschieden ab. Dabei vergaben die Hausherren sechs Strafecken und kamen fünf Minuten vor Schluss durch ein Eigentor des Kölners Clemens von Oertzen zum Ausgleich.

Bauch hat die Gäste zudem anhand von Spielvideos aus der vergangenen Saison studiert, und ist zu dem Schluss gekommen: "Wenn du gegen die spielst, ist das immer eine ganz enge Kiste. Die verlieren nie hoch." Auf dem Weg zum Aufstieg hatte der Gladbacher HTC in Hannover nur knapp gewonnen und zu Hause sogar verloren. "Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft", weiß Bauch.

Erleichtert hat er darum registriert, dass der nach seinem Kreuzbandriss nur langsam in Tritt gekommene Robin Joseph wieder zur Verfügung steht. "Er hat jetzt keine Schmerzen mehr." Seine Spielübersicht schätzt der Coach: "Er spielt eine richtig gute Kugel." Ob der wegen seiner Schlitzohrigkeit vor allem im gegnerischen Schusskreis gefürchtete Christoph Martial auflaufen kann, ist dagegen noch offen. Ihn plagt ein Hexenschuss.

(NGZ/ac)
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