Motorsport: Bergische Porsche auf Überholspur

Motorsport : Bergische Porsche auf Überholspur

Motorsport: Stursberg und Schiwietz sorgen am Ring für positive Schlagzeilen.

Nach zuletzt vier Ausfällen in Serie durfte Mike Stursberg endlich wieder jubeln: Beim dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fuhr der Wermelskirchener mit dem Haribo-Porsche auf den 15. Gesamtrang im Feld der 195 Starter. Der Fritzsche-Opel Astra wurde dagegen bei einem Unfall stark beschädigt.

Nach den überragenden Erfolgen vom zweiten Lauf reisten die Piloten aus der Region zuversichtlich in die Eifel. Allen voran Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche (Hückeswagen) mit ihrem Berliner Teamkollegen Thorsten Wolter. Im hartumkämpften Opel-Astra-Cup wurde zwar die Pole-Position um drei Zehntelsekunden verpasst. "Aber das Rennen dauert vier Stunden, das wird schon werden", war sich Jürgen Fritzsche sicher. Tatsächlich dauerte es für das Trio keine acht Minuten: Bereits in der ersten Runde löste sich das linke Vorderrad. Startfahrer Wolter kam von der Strecke ab, blieb aber unverletzt. Der Opel wurde jedoch stark beschädigt. "Für unsere Titelambitionen ist das ein herber Rückschlag", sagte Heinz-Otto Fritzsche.

Kurz vor Ende der ersten Rennstunde zerplatzten auch die Hoffnungen des bisherigen Dritten Niklas Steinhaus (ACBL Remscheid). Teamkollege Christian Konnerth (Winnenden) führte mit den BMW Z4 die Produktionswagen bis 3000ccm an, als es im Bereich Breidscheid zu einer Kollision kam.

Bei den Turbo-Specials bis 2000ccm wurde es auch nichts mit dem nächsten Sieg für das Radevormwalder "race&event-Team". Markus Oestreich (Peterberg), Thomas Schmied (Willich) und Heinz Schmersal (Wuppertal) lenkten dieses Mal den Audi TT-S nur auf Rang vier. Dafür sorgten zwei Porsche-Piloten für positiven Schlagzeilen: Allen voran Mike Stursberg, der zusammen mit Hans-Guido Riegel (Bonn) den Haribo-Porsche GT3-R auf Gesamtrang 15 und Platz zwölf in der GT3-Klasse lenkte. "Wir wollten endlich Kilometer sammeln, ausgiebig für die ,24 Stunden' testen und jedem Duell oder Feindkontakt aus dem Weg gehen. Das ist uns gelungen, ich bin sehr zufrieden", freute sich der 43-Jährige.

Auch David Schiwietz durfte sich freuen: In seinem erst achten Rennen auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt fuhr der Hückeswagener zusammen mit dem ehemaligen Opel-Werksfahrer Wolfgang Kaufmann (Molsberg) in einem Kremer-Porsche 911 GT3-KR auf Platz zwei bei den Specials bis 4000 ccm.

(RP)
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