Tennis: Schäffkes verliert RW-Duell, Lux bleibt ungeschlagen

Tennis : Schäffkes verliert RW-Duell, Lux bleibt ungeschlagen

Tennis: Bei der Mannschafts-WM der Senioren in den USA werden die Herren 40 Vierter, die Herren 35 belegen Rang fünf.

Sie waren an Nummer vier gesetzt, sie landeten auf Platz vier. Aber: Auch wenn die deutschen Tennis-Senioren der Altersklasse M 40 bei der Weltmeisterschaft in Florida die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt haben - ganz zufrieden waren sie mit dem Abschneiden im Mannschaftswettbewerb nicht. Denn das Team um Kapitän Christian Schäffkes (SC Rot-Weiß Remscheid) fehlte nur wenig, um eine Medaille mit nach Hause zu bringen.

Im Halbfinale kam es für Schäffkes wie berichtet zum vereinsinternen Duell mit den an Nummer zwei gesetzten Niederländern und Bart Beks, der ebenfalls für Remscheider in der Senioren-Regionalliga spielt. Im Einzel gingen sich die beiden noch aus dem Weg: Schäffkes gewann gegen Frank van der Heuvel den ersten Satz mit 6:4, ehe der Niederländer beim Stand von 1:0 für Schäffkes im zweiten Satz aufgab. Damit hatte der Remscheider die Führung der Holländer ausgeglichen, für die Bart Beks gesorgt hatte. Der Frauenschwarm setzte sich mit 7:6 und 6:3 gegen Jörn Renzenbrink durch.

Also musste das Doppel die Entscheidung bringen. Die Deutschen boten Schäffkes und Renzenbrink auf, die Niederländer Beks und Bas Snelders. In einer packenden, hart umkämpften Partie hatten die Holländer schließlich hauchdünn mit 6:4, 3:6 und 7:6 die Nase vorne und zogen ins Endspiel gegen Österreich ein, das sie 1:2 verloren. Die deutschen M 40-Herren trafen im kleinen Finale auf die an Nummer eins gesetzten Franzosen, zogen aber auch hier mit 1:2 den Kürzeren: Nachdem Mark Joachim gegen Yohann Dupont verlor und Schäffkes in drei Sätzen Thomas Dupré unterlag, wurde aufs Doppel verzichtet.

Sehr erfreulich endete der Auftritt der deutschen M 35-Herren mit dem Remscheider Andrew Lux. Nach dem knappen 1:2 im Viertelfinale gegen die Schweiz, traf die Mannschaft in der Platzierungsrunde zunächst auf Argentinien. Hier setzte sich Lux im Einzel gegen Gabriel Olivieri mit 6:3, 6:1 durch und legte damit den Grundstein für den Sieg. Auch in der abschließenden Begegnung mit Gastgeber USA war Lux nicht zu bezwingen: In einem Marathon-Match über drei Stunden gegen Stuart Duncan behielt der 35-Jährige mit 7:5, 2:6 und 6:2 die Oberhand, blieb im Turnier damit ohne Niederlage und schraubte seine WM-Bilanz auf vier Einzel- und einen Doppelsieg. Da auch sein Teamkollege Daniel Dolbea sein Einzel gewann, belegte das deutsche Team in der Endabrechnung Platz fünf unter insgesamt 23 teilnehmenden Mannschaften.

Während das Turnier für Schäffkes nun vorbei ist, startet Lux auch noch in der Einzelkonkurrenz der Weltmeisterschaft: Der an Nummer sieben gesetzte Remscheider hatte in der ersten Runde ein Freilos und trifft in Runde zwei auf den Brasilianer Marcelo Cesana.

(RP)