Lokalsport: Hösel schielt künftig nach oben

Lokalsport : Hösel schielt künftig nach oben

Der Kreisliga-Klub hat sich verstärkt und will nächstes Jahr Dritter werden.

Die Vorbereitungen zur neuen Fußball-Saison in der Kreisliga A hat der SV Hösel weitgehend abgeschlossen. Der neue Kader um Trainer Senad Hecimovic (zweite Saison) steht, er und der Vorsitzende Jügen Kötte haben ganze Arbeit geleistet und jetzt konzentriert sich der Club vom Neuhaus auf den 4. August. Dann wird er 70 Jahre alt - und das wird am Neuhaus gefeiert.

Das Trainingslager findet vom 27. bis 29. Juli in Wenden, Kreis Olpe, statt. 2006 war dieses Hotel offizielles WM-Quartier. Kötte: "Das Sommermärchen lässt grüßen." Dann stoßen vier bisherige A-Junioren in den neuen Kader: Maximilian Rodmann, ein Stürmer; Luca Tunger, Mittelfeld, der vorher bei Schwarz-Weiß Essen spielte; Levin Richter, ebenfalls Mittelfeld, kann auch im Sturm spielen; und Imeri Arbnor, ein Stürmer, der vorher für die SSVg Velbert kickte. "Wir freuen uns besonders, dass wir vier Spieler aus unserer Jugend, die Meister wurde, hochziehen können." Einige andere spielen in der zweiten und dritten Mannschaft, auch für sie ist die Türe keineswegs geschlossen, sie werden genau beobachtet und künftige Einsätze sind eigentlich eingeplant.

Sechs Neue kommen. Da ist zunächst Steven Kansy, ein Allrounder und Heimkehrer von Union Velbert; dann der Stürmer Niklas Oldörp von Ratingen 04/19 II, ebenfalls aus dem Keramag-Sportpark kommt der Abwehrspieler Finn Schröder; Dion Knoche kommt vom BV 04, der Torjäger Kevin Peuler kehrt von RW Lintorf an den Neuhaus zurück und Hakan Gündüs ist ebenfalls ein alter Bekannter. Zuletzt spielte er bei Türkgücü Velbert. Vier Spieler gehen: Mark Rueber wird Sportlicher Leiter, der zu Bezirksligazeiten als Flüchtling gekommene Majid Abdal zieht nach Köln um und wohin die Wege von Karim Sikkal und Fabio Felde gehen, ist unbekannt.

"Die Zielvorgabe ist Platz drei", sagt Kötte, "zusätzlich wollen wir am Ende erneut deutlich vor den Lintorfern stehen. Das hat zuletzt bestens geklappt." Der 59 Jahre alte Ingenieur hofft, dass der Start so gut verläuft wie der Rückrundenausklang. Zwischenzeitlich mussten seine Blau-Weißen in der letzten Spielzeit von Platz 13 auf die Abstiegsränge blicken, dann wurde mit Platz fünf noch zufriedenstellend abgeschlossen.

(w-m)
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