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Offener Ganztag an Grundschulen in Heiligenhaus hat neuen Träger

Heiligenhauser Grundschulen : Offener Ganztag hat neuen Träger

Der SKFM Velbert/Heiligenhaus wird zum Schuljahresende das Betreuungsangebot an den Grundschulen von der Bergischen Diakonie übernehmen.

Auch an Heiligenhauser Grundschulen ist die Ganztagsbetreuung höchst nachgefragt. Im letzten Jahr hat die Stadt Heiligenhaus die Trägerschaft dieses Betreuungsangebotes neu ausgeschrieben: Der SKFM Velbert/Heiligenhaus konnte dabei von sich überzeugen und wird damit zum Schuljahresende die Bergische Diakonie ablösen.

Beide Wohlfahrtsverbände einen dabei das christliche Selbstverständnis, so dass der Trägerwechsel mit einem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst gefeiert wurde. Insgesamt 526 Kinder werden derzeit in der Ganztagsbetreuung an der Gerhard-Tersteegen-Schule, der Grundschule Schulstraße, der Adolf-Clarenbach-Grundschule sowie der Grundschule St. Suitbertus betreut, 354 davon in der OGS, also dem Offenen Ganztag, 172 in der schulischen Betreuung.

„Wir gehen mit einem weinenden Auge, aber übergeben die Aufgabe in gute Hände“, sagt Diane Kollenberg-Ewald, Bereichsleiterin bei der Bergischen Diakonie. Und Unternehmenssprecherin Renate Zanjani fügt an: „Wir schauen auf ein Jahrzehnt Entwicklungs- und Aufbauarbeit im nachschulischen Bereich zurück. Schön, dass das nun vom SKFM weiter geführt wird.“

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Darauf könne man, so SKFM-Geschäftsführer Willi Knust, nun aufbauen. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Rahmen des Betreuungsangebotes beschäftigt. „Wir konnten etwa 80 Prozent der Mitarbeiter übernehmen“, so Knust, der betont, dass für sie auch die gleiche Summe weiter auf dem Gehaltszettel stehe. „Für die anderen konnten wir innerhalb der bergische Diakonie neue Arbeitsfelder finden“, sagt Zanjani.

Wichtig sei Kollenberg-Ewald, dass es „kein böses Blut“ zwischen den Verbänden gebe, das wolle man auch mit dem gemeinsamen Gottesdienst ausdrücken, der auf dem Schulhof der St. Suitbertus-Grundschule stattgefunden hat. Im anderen immer auch den Nächsten sehen, sei dabei ein Leitgedanke, dem sich Knust verpflichtet sieht.

Die Veränderungen der Elternbeiträge haben übrigens nichts mit dem Trägerwechsel zu tun, ab dem kommenden Schuljahr wird der Elternbeitrag am Einkommen der Eltern bemessen.