Ratingen: CDU: Parkgebühren bleiben für die Stadt attraktiv

Ratingen : CDU: Parkgebühren bleiben für die Stadt attraktiv

Die erste Stunde ist auch weiterhin kostenfrei.

(RP/kle) „Das Gebührensystem fürs Parken muss einfach und in sich stimmig sein. Außerdem muss eine bezahlbare Erreichbarkeit der Innenstadt für alle Stadtteile und Verkehrsteilnehmer gewährleistet sein“, erklärt CDU-Fraktionsvize Gerold Fahr.

Deshalb freut er sich, dass der Stadtrat die „zum Teil unrealistischen und für die Innenstadt schädlichen Ideen“ der Fraktionen abgelehnt habe. Die Grünen wollten die kostenfreie erste Parkstunde auf den bewirtschafteten Parkplatzflächen gleich ganz abschaffen. Das würde aber den Parksuchverkehr erhöhen, da dann nur am Straßenrand eine Stunde kostenfrei geparkt werden könnte.

Die FDP dagegen hatte die Idee, das freie Parken auf den Parkplätzen auf zwei Stunden auszudehnen. Das hätte aber vermutlich noch mehr Parksuchverkehr und leere Parkhäuser beschert, da dort eine Stunde Parken frei ist, so die CDU. Die Bürger Union (BU) wollte das Höchstparkentgelt auf den Parkplätzen auf drei Euro pro Tag – und damit die Hälfte des früher gültigen Betrages – begrenzen. Gleichzeitig solle das Parkentgelt aber am Parkplatz Kirchgasse von 50 auf 70 Cent pro halbe Stunde – nach der kostenfreien ersten Stunde – erhöht werden. Ähnlich wollten die Grünen die Gebühren je innenstadtnäher desto teurer machen. „Wir wollen die vom Bürgermeister vorgeschlagene Verdoppelung der kostenlosen Nutzung der Parkplätze von ein auf zwei Stunden für Autos mit E-Kennzeichen und einer Tageshöchstgebühr umsetzen“, erklärt Fahr. Die erste Stunde ist überall kostenfrei, die Gebühren danach bleiben an den Parkautomaten unverändert einheitlich bei 0,50 Euro pro halbe Stunde. Beim Tagesmaximum einigte man sich auf fünf Euro pro Tag. E-Autos müssen erst nach zwei kostenfreien Stunden zahlen.

Die BU hatte entdeckt, dass die alte Fassung für das Parkgebühren-System nicht mehr gültig war (die RP berichtete. Also musste man sich an eine neue Version machen, die vom Rat auf der Sitzung im Oktober verabschiedet wurde.

Mehr von RP ONLINE