Radevormwald: 19-Jähriger vertritt beim "Jugend-Parlament" CDU-Abgeordneten Nettekoven

Abgeordneter für Radevormwald : 19-Jähriger vertritt Jens-Peter Nettekoven im Landtag

Beim zehnten „Jugend-Landtag“ nahm Tobias Jeschke für den CDU-Abgeordneten Jens-Peter Nettekoven teil.

Beim bereits zehnten „Jugend-Landtag“ hatten junge Menschen nun wieder die Gelegenheit, einmal selber Landespolitik zu gestalten. Für den gebürtigen Oberberger Tobias Jeschke war es allerdings schon eine Woche früher möglich, die Abläufe des Landtags in der Landeshauptstadt Düsseldorf kennenzulernen. Der 19-Jährige vertrat beim „Jugend-Landtag“ später den Remscheider und Radevormwalder Landtagsabgeordneten Jens-Peter Nettekoven (CDU).

„Die Neugier und die politische Affinität junger Menschen sind gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Die Europawahl hat uns schmerzlich vor Augen geführt, dass wir immer weniger junge Menschen in unseren Reihen für die Politik und die ehrenamtliche Parteiarbeit begeistern können“, sagte Jens-Peter Nettekoven. Umso mehr freue er sich, dass es Angebote wie den Jugend-Landtag gebe. „Das gibt uns die Rückmeldung, dass es doch mehr politisch versierte und begeisterte Jugendliche gibt, als man denkt“, sagte er.

Schon seit 2008 findet der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt, bei dem sowohl Plenarsitzungen als auch Ausschuss-Sitzungen konzipiert und abgehalten werden. Der 19-jährige Tobias Jeschke hatte beim ersten Treffen mit Nettekoven im Landtag schon einen ersten Eindruck gewinnen können: „Gerade um die jungen Wähler abzuholen, bedarf es vieler politikbegeisterter Jugendlicher, die für die unterschiedlichsten politischen Themen brennen. Für mich bietet der Jugend-Landtag die Chance, von der Erfahrung gestandener Landespolitiker zu profitieren und als Vertreter der gewählten Abgeordneten die ersten Schritte auf parlamentarischem Parkett zu wagen.“

Nach politischen Gesprächen auf kommunaler Ebene, auf Landes- und auf Bundesebene, bot sich dem Oberberger Jeschke im Landtag nun die Möglichkeit, durch „seinen“ Abgeordneten auch einige Minister persönlich kennenzulernen – und ein Selfie durfte natürlich auch nicht fehlen.

(s-g)
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