Radevormwald: Wie sieht die Bilanz der "Night on Bike" aus?

Radsportereignis in Radevormwald : „Wir werden mit den Anwohnern eine Bilanz ziehen“

Von der „vielleicht besten ,Night on Bike’ bislang“ spricht Veranstalter Sven Schreiber. Nun soll in einem Gespräch geklärt werden, wie die Anlieger mit der Veranstaltung zufrieden waren. Sicher ist schon jetzt: Es gab Parkprobleme.

Einen Tag nach der Radsportveranstaltung „Night on Bike“ zeigt sich Veranstalter Sven Schreiber sehr zufrieden: „Das war eine der besten, vielleicht so gar die beste ,Night on Bike’ bislang“, erklärt er. Der Wettbewerb sei gut verlaufen, es habe keine Verletzten gegeben. Besonderen Zuspruch habe das Kinderrennen „Kids Race“ erhalten. Allerdings räumt Schreiber ein, dass der Besucherstrom auch einige Probleme mit sich gebracht habe. „Zu dem Kinderrennen sind mehr Tagesbesucher gekommen als sonst“, sagt er. Und nicht alle hatten sich an den Appell der Veranstalter gehalten, am besten mit dem Fuß oder stilecht mit dem Fahrrad zu kommen. „Und da gab’s einige Probleme mit den Parkflächen.“

Im Vorfeld der diesjährigen Veranstaltung hatten Anwohner gegenüber der Politik ihre Sorgen geäußert, dass wegen der Verlegung des Fahrerlagers nach Ispingrade zu viel Trubel, Lärm und vielleicht auch Müll die Ortschaft belasten könnte. Das Lager befindet sich normalerweise auf dem Schulgelände an der Hermannstraße, doch da die „Night on Bike“ am ersten Ferienwochenende stattfand und wegen des Unterrichts in den vergangenen Tagen der Aufbau nicht parallel stattfinden konnte, mussten die Organisatoren ausweichen.

Sven Schreiber, der bei der Vorbereitung im regelmäßigen Kontakt mit dem Ordnungsamt war, hatte mit den Anliegern in den Wochen zuvor Gespräche geführt. „Es gab beispielsweise Befürchtungen, dass Rettungswege zugeparkt werden könnten“, berichtet er. In den nächsten Tagen werde es mit der Stadt und den Bürgern vor Ort ein abschließendes Gespräch geben, bei dem Bilanz des Wochenendes gezogen werde. Ob sich im nächsten Jahr an der Veranstaltung etwas ändern müsse und ob das Fahrerlager dann an einen anderen Standort umziehe, könne er daher noch nicht sagen, bat der Veranstalter um Verständnis.

Die Mitarbeiter des Rader Ordnungsamtes hatten am Wochenende ein Auge darauf, dass alles im Rahmen des Veranstaltungskonzeptes funktionierte. Amtsleiter Jochen Knorz erklärt: „Wir haben noch nicht die ausführliche Rückmeldung der Anwohner.“ Er verweist auf das erwähnte Gespräch, das am Dienstag stattfinden wird. Knorz hat den Eindruck, dass die Veranstaltung „im Großen und Ganzen gut verlaufen“ ist. Bei einigen Punkten könne es sicher noch Verbesserungen geben. „Es kamen letztlich doch mehr Besucher mit dem Auto, als erwartete worden war“, meint er. Und so sei es, was die Parkmöglichkeiten angehe, ziemlich eng geworden. „Auch über die Straßensperrungen bei solchen Terminen sind erfahrungsgemäß manche Bürger immer irritiert“, sagt der Amtsleiter. Über den Mängelmelder, die Online-Beschwerdestelle der Stadt, habe es bislang keine Klagen gegeben.

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