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Rheurdt: Über Pumptrack wird erst im März gesprochen

Ausschüsse und Gremien in Rheurdt : Über Pumptrack wird erst im März gesprochen

Die Sitzung des Jugendbeirats ist abgesagt. Auf der Tagesordnung hätte die weitere Planung für die Pumptrack-und Skateranlage gestanden. Auch die Ausschüsse, die in der ersten Sitzungsperiode ab Ende Januar getagt hätten, fallen voraussichtlich aus.

Eine der kleinsten Kommunen Nordrhein-Westfalens zählte zu den ersten, die die 2G-plus-Regelung einführte. Seit Oktober 2021 können nur die Personen die Sitzungen der Beiräte, der Ausschüsse und des Gemeinderats besuchen, die genesen oder geimpft sind sowie einen negativen Tagestest vorzeigen. Im neuen Jahr lässt die Ökogemeinde die Sitzungen zunächst ausfallen.

Abgesagt ist bereits die Sitzung des Jugendbeirats, die für Donnerstag, 20. Januar, terminiert war. Ab 18 Uhr hätten Jugendliche und Erwachsene ihre Ideen und Wünsche zu der geplanten Pumptrack und Skateranlage vortragen sollen. Gerade fällt die Entscheidung, ob auch die Sitzungen in der übernächsten Woche ausfallen. Der Hauptausschuss hätte am 31. Januar tagen sollen, der Ausschuss für Soziales, Jugend, Generationenvernetzung und Inklusion am 1. Februar und der Ausschuss für Gemeindeentwicklung, Klimaschutz und Digitalisierung am 3. Februar. Sie hätten jeweils um 18.30 Uhr im Sitzungsaal im Rathaus beginnen sollen.

„In der derzeitigen Pandemielage wäre es ein falsches Zeichen, die Sitzungen stattfinden zu lassen“, sagt Bürgermeister Dirk Ketelaers. „Die Entscheidung, sie abzusagen, fällt in den nächsten Tagen.“ Diese Entscheidung, Sitzungen abzusagen, trifft aber nicht der Bürgermeister allein. Die Vorsitzenden schließen sich mit ihm darüber kurz, außer bei der Sitzung des Hauptausschusses und des Rats, denen er selbst vorsitzt. So hat Dirk Ketelaers mit Ralf Thier von der FDP als Vorsitzendem des Sozialausschusses zu sprechen und mit Oliver Schlageter-Kleine von den Grünen als Vorsitzendem des Ausschusses für Gemeindeentwicklung, nachdem er in der vergangenen Woche bereits mit Barbara Wolter als Vorsitzende des Jugendbeirats gesprochen hatte.

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„Im Jugendbeirat wäre es auch um ein Kennenlernen gegangen“, sagt der Bürgermeister. „Eine Online-Sitzung wäre das falsche Format gewesen. Wir planen, die Sitzung im März als Präsenzsitzung nachzuholen, wenn die Pandemielage besser ist. Die Sitzungen der Ausschüsse könnten geschoben werden, weil keine Entscheidungen anliegen, die in den nächsten Wochen getroffen werden müssen“, sagt Ketelaers auf Anfrage unserer Zeitung.