Innenstadt-Vertretung in Moers: ISG wächst weiter

Innenstadt-Vertretung in Moers : ISG wächst – Enni sagt Unterstützung zu

32 neue Mitglieder hat die Immobilien- und Standortgemeinschaft in fünf Wochen gewonnen.

Die Moerser Gewerbetreibenden rücken in der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Moers Innenstadt offenbar weiter eng zusammen. Der neue Vorsitzende Achim Reps („Villa Wölckchen“, Fieselstraße) freut sich jedenfalls über 32 neue Mitglieder in den ersten fünf Wochen nach seiner Wahl am 24. April. „Die Weiterentwicklung der Struktur haben wir abgeschlossen“, sagt Reps. „Es gibt nun ein sechstes Quartier ‚Rund um den Kastellplatz‘. Jedes Quartier verfügt erstmals über Sprecher, und der Gewinn weiterer Mitglieder wird auch in den nächsten Monaten eine wesentliche Aufgabe aller Vorstandsmitglieder sein.

Kai-Uwe Weiden von der „Ferienlounge“ vertritt ab sofort den Kastellplatz, Marianne Unterwagner vom gleichnamigen Sanitätshaus das Quartier Homberger Straße sowie Sabrina und Martin Barth vom Fotostudio die Steinstraße. Weitere Sprecher sind Jule Schneider („Stil & Blüte“, Altstadt), Manuela Hoppstock („MUNDOmio“, Neustraße), Kirsten Schade (Psychologische Beratung, Wallzentrum).

Aktuell kümmert sich die ISG unter anderem um das Thema Sauberkeit in der Innenstadt. Bürgermeister Christoph Fleischhauer hatte Vertreter der Enni zu einem Gespräch eingeladen. Reps schilderte darin die aus Sicht von Händlern und Kunden unbefriedigende Situation und wies unter anderem auf verschmutzte Ecken, Unkraut in den Fußgängerzonen und den schlechten Zustand vieler Laternen hin. Enni, heißt es, habe diesbezüglich Unterstützung zugesagt.

So sollen laut Stadt beispielsweise die Laternen demnächst gereinigt und bei Bedarf neu gestrichen werden. Sie werden außerdem ab sofort ausschließlich mit Warmlicht bestückt. Der Brunnen an der Meerstraße gegenüber der Evangelischen Stadtkirche soll voraussichtlich im September in Betrieb genommen werden. Auf der Pfeffer- und Kirchstraße sucht Enni geeignete Standorte für Abfallbehälter.

In den vergangenen vier Jahren seit Bestehen der ISG wurden rund 110.000 Euro für Innenstadt-Maßnahmen investiert. Von städtischer Seite steht mit Unterstützung des Landes ein Verfügungsfonds bereit. Heißt: Jeder private Euro wird durch einen öffentlichen aus Bund, Land und Stadt verdoppelt. „Das ist der Unterschied zu anderen Zusammenschlüssen wie zum Beispiel dem Werbering“, sagt Reps. „Wer hier investiert, bekommt etwas dafür.“

(juha)
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