"Alpenglühen": Heino-Double sorgt für Stimmung

KAMP-LINTFORT: Heino-Double sorgt für Stimmung beim „Alpenglühen“

Matthias Labza schlüpfte am Start in die Rolle des Sängers Heino von 1973. Der Leiter des Seniorenzentrums St. Josef hatte sich von seiner Mitarbeiterin Sandra Heller eigens die Haare schneiden lassen, um sich dann von ihr eine angepasste, einstige Frauenperücke mit blondem Haar aufsetzen zu lassen.

Mit rotem Jackett und dunkler Sonnenbrille konnte er dann beim Sommerfest auf die Bühne treten, wie einst Heino – und wurde genauso umjubelt.

Begleitet wurde er von den vier Männern des Männerballetts: Pfleger Dirk Kleinbongardt und Hausmeister Andreas Gerhards, Kaufmann Michael Mnochy und Pflegedienstleiter Christian Schlebusch, die als Enziane zum Song „Blau blüht der Enzian“ mittanzten. Der Auftritt läutete am frühen Nachmittag das Sommerfest ein, das in diesem Jahr unter dem Motto Alpenglühen stand. Alle Stühle und Bänke waren da schon eine Stunde lang belegt, weil das Fest sich zu einem Besuchermagneten entwickelt hat. Diesmal war es ein weiß-blaues Fest mit Dirndl, Brezn, Leberkäs, König-Ludwig-Bier und Oktoberfestmusik. Nachdem es bei der achten Auflage, die im vergangenen Jahr unter dem Motto „Wilder Westen“ gestanden hatte, mit 700 bis 800 Besuchern einen Rekord erlebt hatte, kamen diesmal noch einmal geschätzte 100 mehr.

„Das Seniorenzentrum an der Walkenriedstraße ist ein Anlaufpunkt im Quartier der Klosterstraßen“, stellte Brunhild Demmer, Vorstand des Caritas-Verbandes Moers-Xanten erfreut fest. „Einen besonderen Dank verdienen die Mitarbeiter, ohne die ein solches Fest gar nicht möglich wäre.“

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Zum Abschluss des Festes schlüpfte Labza in die Rolle, die Heino seit 2013 mit der Gruppe Rammstein ausfüllt. Mit langem schwarzem Mantel, aber wieder mit blonden Haar und dunkler Sonnenbrille, gab er „Blau blüht der Enzian“ in der Rammstein-Metal-Version zum Besten, diesmal begleitet von den Männern des Männerballetts in Dirndl.

Das war der Gipfel des weiß-blauen Festes, der bei der zehnten Auflage im nächsten Jahr kaum zu toppen sein dürfte.