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Mönchengladbach: Verspielte Arbeiten aus vielerlei Werkstoffen

Mönchengladbach : Verspielte Arbeiten aus vielerlei Werkstoffen

Der Förderverein der LVR-Klinik bat Ursula Breuer-Kieven zu einer Ausstellung in der Kunstkapelle.

Ursula Breuer-Kieven ist 1955 in Mönchengladbach geboren, erhielt eine Ausbildung zur Textilmustergestalterin und studierte anschließend Textilgestaltung an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach. Seit 14 Jahren gehört sie der Künstlervereinigung "Spektrum 88" an, seit sechs Jahren der Gruppe "Der Blaue Rheydter".

In ihrer aktuellen Ausstellung in der Kunstkapelle der LVR-Klinik in Rheydt zeigt sie eine Reihe von sehr unterschiedlichen Arbeiten, die dennoch ein roter Faden verbindet: Immer spielt sie mit Textil und Farben und fügt gefundene Materialien hinzu. Es entstehen spielerische, verspielte, leichte Arbeiten, die Freude an den Materialien und Lust am Experiment mit unterschiedlichen Werkstoffen widerspiegeln.

So befestigt Breuer-Kieven alte Stoffe, auch eigene Stoffentwürfe, auf der Leinwand, lässt die Säume sichtbar werden, klappt um, bemalt Stoff und Leinwand. Zusätzlich arbeitet sie auf dieser Leinwand mit Nadeln und Fäden und fädelt Perlen auf, die Einlass ins Bild finden. Perlen verschiedenster Formen, Herkunft und Materialien - oftmals entdeckt sie jene auf Reisen, in anderen Ländern. Sie webt aus unversponnenem Flachs, aus Leinengarn - und kombiniert auf diese Weise ihre Ausbildung, ihr Studium und die freie kreative Arbeit miteinander.

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Die Künstlerin Ursula Breuer-Kieven ist auch eine Sammlerin. Eine Sammlerin muss ihre Sammlungen ordnen, sonst verliert sie den Überblick. An solchen Ordnungen lässt sie den Betrachter teilhaben: Eine ganze Reihe von Kästchen, in denen vorher Zigarillos lagen, hat Ursula Breuer-Kieven mit Fundstücken gefüllt: mit Ästchen, Schneckenhäusern, Steinen, Samenkapseln und vielem mehr. Sehr systematisch, dabei Ordnung erschaffend und Harmonie.

Die Ausstellung in der Kunstkapelle der LVR-Klinik, Heinrich-Pesch-Straße 39, in Rheydt ist bis einschließlich Freitag, 26. Juni, zu sehen; geöffnet ist sie montags bis freitags jeweils von 10 bis 18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter der Rufnummer 02166-618-0.

(b-r)