Mönchengladbach: Vier heimische Filme bei Bundesfilmfestivals

Drei Autoren aus Mönchengladbach : Vier heimische Filme bei Bundesfilmfestivals

Bei den Bundesfilmfestivals geht es nicht allein um Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen, sondern vor allem um eine Nominierung zu den Deutschen Amateur-Filmfestspielen Ende Juni in Wiesbaden.

(RP) Spannungsgeladene Wochenenden liegen vor drei heimischen Filmemachern, die mit insgesamt vier Filmen auf verschiedenen Bundesfilmfestivals für nicht-kommerzielle Autoren bewähren müssen: Heidulf Schulze vom Filmklub „Kamera aktiv“ eröffnet die Rallye am kommenden Wochenende (12. bis  14. April) beim Bundesfestival „Dokumentarfilm“ in Fuldabrück, dem ersten von insgesamt drei in diesem Jahr. Sein Film „Besuch auf Gáua“ berichtet von einer abgelegenen Südseeinsel und den Bemühungen, diese Region mit Entwicklungshilfe und Beratung auf eine Vermarktung im internationalen Tourismus vorzubereiten. Am zweiten Mai-Wochenende geht Michaela Pfeiffer vom gleichen Klub beim Festival „Fiktionaler Film“ in Schrobenhausen an den Start. In „Die Teilung der Erde“ setzt sie sich mit dem gleich betitelten Gedicht von Friedrich Schiller auseinander und lässt die Zuschauer an ihren assoziativen Bildcollagen teilhaben. Ein Wochenende später ist sie mit einem weiteren Film beim Bundesfestival „Dokumentarfilm“ in Dorfen vertreten. In dem Fünf-Minuten-Film „Willi“ stellt sie auf humorige Weise ihren Hund vor. Ebenfalls in Dorfen vertreten ist Franz Lammel vom Filmklub „Objektiv“. In „Größer, höher, filigraner“ schildert der Autor am Beispiel französischer Kathedralen die Entstehung und Geschichte der Gotik vor dem Hintergrund eines permanenten Wettstreits ehrgeiziger Kirchenfürsten um den nächsten Kathedralen-Superlativ.

Bei den Bundesfilmfestivals geht es nicht allein um Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen, sondern vor allem um eine Nominierung zu den Deutschen Amateur-Filmfestspielen Ende Juni in Wiesbaden.

(RP)
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