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Großbrand in Mönchengladbach: Genaue Brandursache bleibt unklar

Großbrand in Mönchengladbach : Genaue Brandursache bleibt unklar

Nach dem Brand eines Gebäudekomplexes, von dem fünf Einfamilienhäuser in Hardt betroffen sind, konnte als Ausgangspunkt der Brennofen in einem Haus ausgemacht werden. Über Facebook wird zu Spenden für die fünf betroffenen Personen aufgerufen.

Ein Brandsachverständiger der Polizei konnte am Montag den Komplex an der Tomper Straße in Hardt, wo am Mittwochabend ein Großbrand ausgebrochen und ein Wohnhaus komplett niedergebrannt war, begutachten. Nach seinen Feststellungen entstand das Feuer - das auch auf die vier angrenzenden Häuser übergesprungen war - am Brennofen im Wohnbereich im Erdgeschoss des Einfamilienhauses. Aufgrund der starken Zerstörung durch das Feuer lässt sich laut Polizeiinformationen nicht mehr nachvollziehen, ob möglicherweise ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst haben könnte. Hinweise auf Fahrlässigkeit würden jedoch nicht vorliegen.

Mönchengladbacher rufen zu Spenden auf

Hilfe erhalten die fünf Betroffenen von der Hardter St. Nikolausbruderschaft und über das soziale Netzwerk Facebook, wo Mönchengladbacher zu Spenden für die Anwohner aufrufen. "Falls jemand eine Wohnung in Mönchengladbach für wirklich kleines Geld hat, am besten möbiliert, dann bitte melden, die Beiden hab nur noch das was sie an dem Tag am Körper hatten, wir versuchen hier alle zu helfen wo wir können und wenn jeder ein bisschen gibt, ist es für die beiden sehr viel", heißt es in der Facebook-Gruppe "Du bist Mönchengladbacher, wenn...".

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Am vergangenen Mittwoch wurden auf der Tomper Straße in Hardt mehrere Häuser von einem Feuer erfasst. Eines davon brannte ganz nieder. Verletzte gab es keine. Jedoch musste der Hund des älteren Ehepaares, das dieses Haus bewohnt hatte, tot von der Feuerwehr geborgen werden. Nicht nur das Ehepaar, sondern auch drei weitere Personen, die in zwei der insgeamt vier angrenzenden Häuser gewohnt hatten, sind seitdem obdachlos. Eine Familie habe dank Spontanhilfe bereits eine Wohnung in Hehler gefunden, teilt die Bruderschaft auf ihrer Internetseite mit. Eine Wohnungsvermittlung über die Gladbau läuft an.

(ape/jco)