Handball: Aufsteiger setzt sich an der Spitze fest

Handball: Aufsteiger setzt sich an der Spitze fest

Die Handballerinnen der HSG Adler Haan zeigen jetzt auch der SG Überruhr deutlich die Grenzen auf. Nicht so gut läuft es für die Zweitvertretung, die beim Dritten Eintracht Duisburg die dritte Niederlage in Folge kassierte.

Darüber freute sich André Wernicke besonders: Nachdem es im Hinspiel noch eine Niederlage gegen die Drittvertretung der SG Überruhr gab, setzte sich seine Mannschaft im Rückspiel deutlich mit 31:20 durch. Mit diesem überraschend klaren Auswärtssieg festigte die Erste der HSG Adler die Tabellenführung in der Gruppe 1 der Frauen-Verbandsliga. "Wir haben nahtlos an die guten Vorstellungen der letzten Spiele angeknüpft und verdient gewonnen", resümierte der Haaner Coach. Er lobte die mannschaftliche Geschlossenheit, die er als große Stärke seines jungen Teams sieht. Diese Ausgeglichenheit ist wohl einer der Gründe, weshalb die HSG-Handballerinnen als Aufsteiger in der Verbandsliga eine solch überzeugende Rolle spielen und personelle Ausfälle gut wegstecken.

Auch in Überruhr musste André Wernicke krankheitsbedingt auf einige wichtige Spielerinnen verzichten. Der Coach richtete seine Mannschaft nach den Erfahrungen des Hinspieles taktisch mit einer offensiven 5:1-Deckung aus. Zunächst verlief die Partie recht ausgeglichen. Dann nahm der Haaner Trainer aber eine Auszeit und gab seinen jungen Spielerinnen einige wirksame taktische Anweisungen mit auf dem Weg. In der Folge zogen die Gäste über 5:5 auf 8:6 und dann gar auf 12:6 davon. Mit einer 14:9-Führung ging es schließlich in die Kabine.

In Durchgang zwei behielten die Adler ihre Linie bei und führten mit 17:10. Überruhr kam durch einen Zwischenspurt zwar noch einmal auf 16:19 heran, doch dann setzten sich die Haanerinnen erneut klar auf 27:17 ab, lagen am Ende mit 31:20 vorne.

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Weiterhin Probleme hat die Zweitvertretung der HSG Adler in der Gruppe 2 der Frauen-Verbandsliga. Ungeachtet der 17:21-Niederlage bei der favorisierten Duisburger Eintracht verzeichnete das Team gegenüber den letzten Begegnungen jedoch einen Aufwärtstrend. Marek Walkiewicz war dann auch mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht unzufrieden. "Mit dem Blick auf die Tabelle war für uns nicht unbedingt ein Sieg in Duisburg drin. Am kommenden Wochenende ist die HSG Phönix Essen als Tabellenvorletzter bei uns in der Halle an der Adlerstraße zu Gast. Da müssen wir punkten, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten", stellte der Haaner nachdrücklich fest.

Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen konnte der Adler-Coach wieder auf mehr Stammspielerinnen zurückgreifen. Das wirkte sich positiv auf die Leistung seines Teams aus, das zumindest rund 40 Minuten die Begegnung offen gestaltete. In der Anfangsphase konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Nach einer Viertelstunde stand es entsprechend ausgeglichen 6:6. Danach setzten die Adler-Handballerinnen bis zum Pausenpfiff die Akzente, erhöhten auf 8:6, ehe sie mit einer 12:11-Führung in die Pause gingen.

Direkt nach dem Wiederanpfiff erhöhten die Haanerinnen auf 13:11. Wenig später glich die Eintracht aber zum 13:13 aus. Mit einem Zwischenspurt setzten sich die Gastgeberinnen wieder auf 18:14 ab. In der Schlussphase schwanden den Haaner Haaner Handballerinnen jedoch die Kräfte. Die Eintracht nutzte das, um sich einen 21:17-Erfolg zu sichern.

(klm)