Handball: Lanker Damen erklimmen die Spitze

Handball : Lanker Damen erklimmen die Spitze

Die Damen des TuS TD 07 Lank mischen die Oberliga weiter richtig auf. Nach dem überraschenden Auftakterfolg in Mettmann gab es gestern einen furiosen 41:28 (20:12)-Heimsieg über den TV Beyeröhde II. Dadurch sicherte sich das Team von Trainer Mario Lenders die Tabellenführung.

Dabei gingen die Lankerinnen von Beginn an aggressiv zur Sache. Die Deckung um einen sehr guten Innenblock stellte die überforderten Gäste immer wieder vor große Probleme. Die Folge: Der TuS kam oft über Gegenstöße und die zweite Welle zu Torerfolgen. Das lag auch daran, dass die aus der zweiten Mannschaft reaktivierte Karin Nusch im Tor mit zahlreichen sehenswerten Paraden glänzte. "Sie hat überragend gehalten", lobte Lenders. Da Treudeutsch auch im Positionsangriff zu überzeugen wusste und die Anzahl der technischen Fehler gering hielt, stand bereits zur Pause ein komfortables Acht-Punkte-Polster zu Buche. Nach dem Wechsel fiel die Entscheidung, als Lank von 22:15 auf 27:15 davonzog. Beste TuS-Werferinnen waren Birte Pitzen, Britta Bellers (je 9), Janina Kösterke, Asja Lippert und Silke Bellers (je 5).

Die Lanker Herren durften über einen gelungenen Saisonauftakt jubeln. Beim Aufstiegsaspiranten Hülser SV landeten die Mannen um Coach Jürgen Hampel einen 29:26 (14:11)-Erfolg. Sieggarant für die Gäste war der ganz starke Stefan Schlippes. Über 60 Minuten brachte der Torwart die Hülser Offensive zum Verzweifeln. "Er hat sehr gut gehalten und unsere kleineren Fehler in der Abwehr ausgebügelt", so Hampel. Während der oberste Übungsleiter mit der Defensive nicht ganz so zufrieden war, hatte er für den Angriff nur Lob parat: "Auch ohne Tim van Bösekom hat unser Angriffsspiel funktioniert, die Wurfausbeute war richtig gut."

Die Gäste ließen sich auch nicht beirren, dass nach 50 Minuten in David Kleymann ihr bis dahin bester Torschütze ausfiel, sie spielten den Sieg locker nach Hause. Der Neuzugang hatte einen Schlag auf die Nase bekommen und musste stark blutend ins Krankenhaus. Die besten Werfer neben Kleymann (7) waren Sebastian Platen und Philipp Menkenhagen (je 6).

(RP)