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Meerbusch: TuS-Damen feiern sechsten Sieg in Folge

Meerbusch : TuS-Damen feiern sechsten Sieg in Folge

Die Handballerinnen aus der Nordrheinliga überzeugen in Königsdorf. Die Treudeutsch-Herren siegen gegen Hiesfeld.

Die Damen des TuS Treudeutsch sind in der Nordrheinliga die Mannschaft der Stunde. Die Truppe von Trainer Michael Cisik gewinnt auch beim TuS Königsdorf mit 23:21, feiert damit den sechsten Sieg in Folge und festigt den fünften Platz. Getrübt wurde die Freude über den Sieg durch die Tatsache, dass Saskia Buiting aus beruflichen Gründen ihren Abschied nimmt und ihre letzte Partie im Treudeutsch-Trikot absolvierte. "Den Sieg haben wir Saskia gewidmet", sagte der Coach. "Ihr Abgang ist für uns sportlich und menschlich ein großer Verlust."

Die Lankerinnen setzten sich vor allem auf Grund ihrer taktischen Cleverness durch. Sie überrumpelten den Gegner im ersten Durchgang und schlugen ihn mit seinen Waffen. Gegen die sehr offensiv agierenden Königsdorfer ließ Cisik sein Team ebenfalls offensiv antreten. So zog der TuS über 7:1 mit 11:2 (15.) davon.

Die Gastgeberinnen stellten sich in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit auf die Spielweise des TuS ein und kamen bis zur Pause auf 12:14 heran. In der zweiten Halbzeit kam Königsdorf mit 20:19 (54.) zur ersten Führung, doch die Treudeutsch-Damen präsentierten sich mit viel Leidenschaft, Moral und starken Nerven. Birte Pitzen (2), Saskia Buiting und Alexandra Platen drehten mit ihren Toren den Spieß um und sorgten eine Minute vor Schluss für eine 23:20-Führung.

In den letzten beiden Partien der Saison müssen die Treudeutschen nun gegen die beiden Erstplatzierten der Liga antreten, gegen den TSV Bonn und bei Fortuna Köln.

Die Herren des TuS Treudeutsch präsentierten sich nach ihren jüngsten schlechten Leistungen und Pleiten im Heimspiel gegen den TV Jahn Hiesfeld formverbessert und setzten sich souverän und ungefährdet mit 31:24 durch. Der anvisierte dritte Tabellenplatz bleibt vor den letzten beiden Spieltagen damit in Reichweite.

"Das war heute eine ganz andere Körpersprache als bei den Spielen gegen Oberhausen und VeRuKa", sagte Trainer Mario Lenders. Trumpf der Lanker war vor allem ihre sichere Deckung, die den Gegner immer wieder zu Fehlern zwang. Und so zogen die Lanker bis Mitte der ersten Halbzeit auf 11:5 davon. Mit einer 16:12-Führung ging es in die Halbzeit.

Mit Wiederbeginn enteilten die Blau-Weißen mit 24:15 (41.) und verteidigten den Vorsprung ohne große Probleme bis zur Schlusssirene. Allerdings war Jahn/Hiesfeld nicht mit der Mannschaft vergleichbar, die den Lankern im Hinspiel eine 26:30-Niederlage beigebracht hatte. Die Gäste waren lange nicht so zielstrebig und aggressiv wie im Dezember. Aus einer geschlossen starken Mannschaft ragten Florian Upelj und Mohammad Al-Bonie heraus.

(RP)