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Leverkusen: Die Saison im Klettergarten Birkenberg ist eröffnet.

Klettergarten : Schritt für Schritt nach oben

Die neue Saison im Klettergarten Birkenberg ist eröffnet. Es braucht Mut und Geschick, die Höhen zu erklimmen.

Nach einer langen Winterpause eröffnete im Klettergarten Birkenberg am Sonntag endlich die langersehnte neue Saison: Bei strahlendem Sonnenschein und etwas windigen Außentemperaturen hatten sowohl Kinder als auch Erwachsene einen riesigen Spaß daran, den durchaus mühsamen Parcours auf bis zu neun Meter Höhe zu erklimmen.

Zaghaft sehen zunächst die Schritte aus, die die ersten Saisonbesucher des Klettergartens gehen, von der nass-feuchten Wiese auf die wackelige Seilbrücke mit schmalen Holztritten. Diese führen hinauf zur ersten von insgesamt 14 Stationen, die sich auf zwei Ebenen verteilen. Die erste Ebene ist schon nichts für Kletter-Neulinge mit Höhenangst: Fünf Meter sind es von hier bis zum Boden. Danach geht es weiter auf neun Meter Höhe. Das Ganze mündet schließlich in einer schnellen Seilbahn, hinein in ein kleines Waldstück und wieder zurück.Während die ersten die Seilbrücke überwinden, stürzen sich andere johlend und lachend die Seilbahn hinunter.

Die neunjährige Pauline und der achtjährige Noa aus Köln kennen den Opladener Klettergarten bereits ziemlich gut, vor allem Pauline hatte sich schon lange auf die Saisoneröffnung gefreut. Mehrfach hat sie bereits ihren Geburtstag auf der Anlage gefeiert. Im Klettern übt sie sich seit ihrem sechsten Lebensjahr. „Das macht mir einfach sehr viel Spaß.“ Nur die Höhe mache ihr manchmal zu schaffen, ebenso wie Noa, der im ersten Versuch nach der ersten Ebene abbrechen musste. „Ich habe etwas Höhenangst, da wollte ich einfach nicht weiter hoch.“ Paulines Mutter Kirsten Zimmermann ging es ähnlich wie Noa. „Ich habe auch nur die erste Ebene gemacht, das hat mir gereicht.“

Eine völlig neue Erfahrung ist das Klettern für den 60-jährigen Thomas Geißler. Er ist zum ersten Mal im Klettergarten und begibt sich, nach den Einweisungen durch Manfred Pulzer und gut gesichert am Geschirr, begleitet von seinem Enkel Cosmo Leander auf den Parcours. Während sich auch Geißler nach der ersten Ebene eine Verschnaufpause gönnt, klettert der Zehnjährige unbeeindruckt weiter. „Das ist ganz schön kräfteraubend“, gesteht Geißler später. „Und es waren ungewohnte Bewegungen nötig, um ans Ziel zu kommen. Da musste ich mich erst langsam hinarbeiten.“ Sein letzter Besuch soll das nicht gewesen sein. „Wenn man sich überwindet, macht es viel Spaß und außerdem ist es ein sehr gutes Training, da der ganze Körper beansprucht wird.“