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Volleyball: Trainer Michael Wernitz muss seine Volleyballerinnen wieder aufrichten

Volleyball : Trainer Michael Wernitz muss seine Volleyballerinnen wieder aufrichten

Nach der 1:3-Niederlage gegen Cloppenburg wartet auf Langenfelds Frauen in der 3. Liga die schwierige Aufgabe beim Zweiten TV Eiche Horn Bremen.

Momentan muss Michael Wernitz viel improvisieren. Da Engpässe die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) schwächen, braucht der Trainer häufig eine Alternative für abwesende Stützen der Mannschaft. Beim 1:3 gegen Cloppenburg fielen etwa Spielführerin Diana Kiss und die Zuspielerin Lisa Bartsch sowie die Außen-Angreiferinnen Victoria Drechsel, Sarah Man und Carina Zandt aus. Akute Personalprobleme und eine mangelhafte Einstellung der übrigen Spielerinnen besiegelten zusammen die Pleite des Tabellen-Achten (zwölf Punkte).

In dieser Trainingswoche versuchte der SGL-Coach, seine Mannschaft wieder aufzubauen. "Die Mädels sollten das Spiel in Cloppenburg schnell abhaken", sagt Wernitz. Schließlich wissen die Langenfelderinnen, dass die Aufgabe morgen (18 Uhr, Halle Hinter den Gärten) gegen den Zweiten TV Eiche Horn Bremen (18 Zähler) sehr schwierig wird. In der Hinrunde kassierte die SGL in der Hansestadt ein ärgerliches 2:3.

"Bremen kann man nicht so gut ausrechnen wie Cloppenburg. Das erste Spiel gaben wir damals leider aus der Hand. Jetzt wird ein Punkt auch okay sein", meinte der SGL-Trainer. Der TV hat einige überragende Kräfte in seinen Reihen, ist eines der Spitzenteams in der 3. Liga West und trat bisher meistens entsprechend auf. Zusätzlich dürfte es Warnung genug sein, dass Bremen den vorherigen Langenfelder Gegner Cloppenburg deutlich mit 3:0 bezwang. Dennoch macht Wernitz seinen Schützlingen Mut: "Es kann sicherlich ein spannendes Spiel werden, sofern unsere verletzten Spielerinnen zurückkommen."

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Nach dem Auftakt in die Rückrunde der Volleyball-Verbandsliga ist die Stimmung bei der Spielgemeinschaft SG TSG Solingen II/SG Langenfeld bescheiden, denn die Mannschaft um Spielertrainer Mark Nahrstedt verlor gegen den SV Bedburg-Hau und beim Moerser SC II jeweils mit 1:3. Der Tabellenletzte Moers hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Sieg geholt und keinen Punkt auf dem Konto. "Der Frust ist jetzt sicherlich groß", stellt Nahrstedt fest, "aber wir müssen nach vorne schauen und endlich kontinuierlicher trainieren."

Dass die Spielgemeinschaft mit acht Punkten nur den achten Rang belegt, stellt niemanden zufrieden. Morgen (15 Uhr) tritt das Team beim Vierten Hildener AT (14 Zähler) an. "Das anstehende Spiel ist schwieriger als unser letztes gegen die Moerser. Es reicht nicht, wenn wir nur 80 bis 90 Prozent unseres Leistungsvermögens anbieten. Wir müssen endlich unser volles Potenzial ausschöpfen", fordert Nahrstedt. Schließlich wird der Abstiegskampf für Langenfeld mit jedem weiteren Patzer immer gefährlicher.

(fas)