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Langenfeld: Grundschulen bekommen für offenen Ganztag mehr Räume

Langenfeld : Grundschulen bekommen für offenen Ganztag mehr Räume

Immer mehr Kinder nehmen am offenen Ganztagsbetrieb (Ogata) in den Langenfelder Grundschulen teil. Im Schnitt sind es laut Fachbereichsleiter Ulrich Moenen etwa 75 Prozent; deutlich mehr als in manch anderen Städten des Kreises Mettmann.

Doch das Raumangebot hat in Langenfeld mit dem Bedarf nicht Schritt gehalten. Im Schulausschuss beschlossen die Stadtpolitiker jetzt einstimmig eine Prioritätenliste für Anbauten, die ab 2020 nacheinander starten sollen. Ganz oben steht nach Moenens Vorschlag die Peter-Härtling-Schule an der Gieslenberger Straße. „Dort fehlen zwei Klassenräume für die Dreizügigkeit.“ Außerden seien zusätzlich zwei Mehrzweckräume, vier Ogata-Räume, vier kleinere Besprechungszimmer und eine größere Mensa nötig. Bei der Erweiterung 2020 bis 2022 soll laut Moenen auch ein Anbau an die benachbarte städtische Kita für deren Zwecke geprüft werden.

Direkt dahinter stehen auf der Prioritätenliste 2021 bis 2023 Anbauten für Erich-Kästner-/Christopherus-Schule am Fahlerweg sowie für Don-Bosco-/Friedrich-Fröbel-Schule an der Fröbelstraße. Für die auf dem nächsten Platz stehende Grundschule Wiescheid ist laut Moenen kein Anbau möglich. Stattdessen sollten ihr für Ogata in fußläufiger Entfernung Räume im ehemaligen Kunsthaus (2020/21) und im frei werdenden Feuerwehrhaus zugeschlagen werden. Danach folgt auf der Prioritätenliste die Grundschule Richrath-Mitte (Anbau am Zehntenweg 2023/24). An der bislang ebenfalls beengten Paulus-Schule in Berghausen entsteht gerade ein Anbau. Am Brückentor und am Götscher Weg werden keine zusätzlichen Gebäude geschaffen.

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Neben dieser Prioritätenliste gibt es laut Moenen aktuell laufende und in Kürze anstehende Bauarbeiten. So bekämen etwa im Herbst die Grundschule Richrath-Mitte an der Jahnstraße für Ogata  und die Peter-Härtling-Schule für den Unterricht jeweils einen Containerbau. Auch werde in mehreren Grundschulen durch Dämmung etwas für den Lärmschutz getan. „Gerade diese kurzfristig machbaren Verbesserungen sind überall wichtig und dürfen neben der Prioritätenliste nicht aus den Augen verloren werden“, mahnte Dr. Beate Barabasch (Grüne) in der Sitzung.

(mei)