Leichtathletik : Saisonabschluss mit Meistersekt

Erfolgreicher hätte eine lange Saison für den LAV Hückelhoven nicht enden können, folglich gab es zur Abschlussfeier Meistersekt. Dass dazu auch Bürgermeister Bernd Jansen und der Stadtsportverbandsvorsitzende Hans-Josef Geiser in das Glückauf-Stadion gekommen waren, hatte hochkarätigen Grund, galt es doch die deutschen Rasenkraftsportmeisterinnen zu würdigen:

Die A-Schülerinnen Michelle Döpke, Isabelle Beckers und Natpicha Hüppe, die auch Doppelmeisterin in der weiblichen Jugend B mit Cindy Brückers und Lisa Maurer-Fischer geworden war. Voller Stolz gratulierte LAV-Vorsitzende Kurt Rheinfelder mit einer Urkunde, während Hückelhovens Bürgermeister Bernd Jansen Blumen mitgebracht hatte und sich darüber erfreut zeigte, "dass die LAV-Athleten den Namen Hückelhoven in Deutschland positiv repräsentieren". Insgesamt waren von den LAV-Aktiven in Maselheim bei Ulm 15 Medaillen erzielt worden.

LAV-Sportwart und Trainer Hans Fischer, der auch Sportwart im NRW-Rasenkraftsportverband ist, erklärte die Disziplinen des Rasenkraftsports. Das Hammerwerfen ist immer schon olympischer Sport, das Gewichtwerfen war 1904 und 1916 olympisch. Das Hammerwerfen wurde von der Leichtathletik fortgeführt, das Gewichtwerfen verblieb beim Rasenkraftsport. Einzig nichtolympisch war das Steinstoßen das 1880 bei den Turnern eingeführt wurde. Die LAV-Aktiven zeigten dann Proben der Rasenkraftsportdisziplinen.

Hans-Josef Geiser freute sich über die Erfolge und wies daraufhin, dass die LAV-Athletinnen Stammgäste bei der Stadtmeisterehrung sind. Hans Fischer sprach die Ratsmitglieder Thomas Schnelle (CDU) und Brigitte Brenner (Die Grünen) an, die Spitzensportförderung, die vor elf Jahren abgeschafft worden ist, in Hückelhoven wieder einzuführen.

Schließlich dankte Kurt Rheinfelder auch Trainer Hans Fischer, der fünfmal in der Woche die Sportler im Glückauf-Stadion auf die großen Aufgaben vorbereitet hat, dass es auch im läuferischen Bereich dank Übungsleiterin Manuela Höfer wieder aufwärts geht. Eine neue Gruppe, "Schwer in Ordnung" soll in Zusammenarbeit mit der Carl- Friedrich von Weizsäcker-Hauptschule Ratheim aufgestellt werden.

(RP)
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