Schwimmen: Sarah Röder auch in der offenen Klasse super

Schwimmen : Sarah Röder auch in der offenen Klasse super

Die "Wasserratten" des ASV Rurtal Hückelhoven unterzogen sich beim 26. Euregioschwimmen der ASV 06 in Aachen einem ersten Leistungstest. Nach der langen Sommerpause diente dieser Wettkampf als Standortbestimmung, und diese war recht erfolgreich.

Es gab jeder Menge Bestzeiten, auch wurden schon Qualifikationszeiten für die im Dezember stattfindenden Bezirksmeisterschaften (BZM) geknackt.

Dass bei mehr als 2000 Starts und der starken Konkurrenz aus den Niederlanden und aus Köln der Sprung aufs Treppchen fast unmöglich war, mochten die jüngsten ASVer allerdings nicht glauben: So siegte im Jahrgang 2001 Sarah Röder über 50 m Freistil, Rücken und Schmetterling. Zusätzlich schwamm sie ein tolles 200 m-Freistil-Rennen in der offenen Klasse, das mit einer Super-Zeit von 3:08,38 Minuten belohnt wurde. Vereinskollegin Miriam Kuspiel wurde hinter Sarah über 50m Freistil und Schmetterling Zweite; über 50m Rücken bekam sie die Bronzemedaille umgehängt.

Im Jahrgang 2000 war Fabian Pungg über 50 m Brust als Schnellster unterwegs und versilberte seine Starts über 50 m Freistil, Rücken und Schmetterling. Dazu kamen prima Zeiten in der offenen Klasse über 200 m Freistil und 200 m Brust (3:37,65 min.). Noel Xilouris (Jahrgang 1999) gewann mit ordentlichem Abstand seine Rennen über 50 m Freistil und 50 m Rücken, auf der Schmetterlingsdistanz holte er Silber. Im Jahrgang 1998 ließ Connor Spätgens in 1:29,30 min seinen Alterskollegen über 100 m Schmetterling keine Chance, auch auf seinen 200 m-Strecken (Freistil und Rücken) erschwamm er sich Bestzeiten und die Qualifikation für die BZM. Selin Calis (Jg. 1997) gelang der Sprung aufs Podest über 100 m Schmetterling, sie erhielt Bronze.

Annika Friedrichs, Sofie und Lena Keller sowie Tobias Pungg und Sven Kuspiel setzten neue Bestmarken als "Quali" für die BZM. Auch Yanik Buhle, Rebecca Stollenwerk (Jg. 1999), Anja Marx (Jg. 1994) und Rebecca Zeitzen (Jg. 1993) schlugen sich wacker, und erzielten viele persönliche Bestzeiten.

Auf den Lorbeeren ausruhen kommt aber für niemanden in Frage, denn bis Dezember ist noch ein langer (Trainings-)Weg, und der ein oder andere Wettkampf wird weitere Chancen zur Verbesserung bieten.

(RP)
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