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Korschenbroich: Sternsinger in Glehn müssen Planung anpassen

Sternsingen in Corona-Zeiten : Glehner müssen Dreikönigs-Aktion anpassen

Ursprünglich sollten rund 90 Kinder und Jugendliche trotz Corona im Ort unterwegs sein. Das ist nun auch mit Sicherheitsabstand und Mundschutz nicht mehr möglich. Eine Alternative gibt es dennoch.

Im Pandemie-Jahr hatte das Glehner Sternsinger- Organisationsteam ein Konzept erarbeitet, damit die jährliche Aktion unter strengsten Sicherheitsgesichtpunkten stattfinden konnte Kostenpflichtiger Inhalt (wir berichteten). Offiziell genehmigt war das Notkonzept sogar schon. Aber nun muss trotzdem alles anders sein. Die in diesem Jahr immerhin mehr als 90 Kinder und Jugendlichen dürfen die Haushalte nämlich noch nicht mal mit Mundschutz, Sicherheitsabstand und ohne ihr übliches Singen besuchen.

Martin Bienioschek, der die Aktion in diesem Jahr zum 13. Mal leitet, erklärt, wie die Haushalte trotzdem den Segen erhalten und spenden können. Bienioschek appelliert: „Jede Spende ist willkommen! Sicheres Spenden ist beispielsweise per Überweisung gewährleistet. Auf Wunsch stellen wir ab einem Betrag von zehn Euro eine Spendenquittung aus.“ Daher sei es bei Barspenden unbedingt notwendig, das Geld in einem Umschlag abzugeben und diesen gut leserlich mit Vor- und Zunamen sowie Adresse zu versehen.

Auf den Segen müssen die Haushalte ebenfalls nicht verzichten, denn die begehrten Segensaufkleber oder gesegnete Kreide können am Samstag, dem 9. Januar von 14 bis 16.30 Uhr oder am Sonntag, dem 10. Januar von 10.30 bis 16.30 Uhr jeweils im Foyer des Gemeindezentrums entgegengenommen werden.

Denjenigen, die keine Möglichkeit zur Abholung haben, wird der Segen kontaktlos an diesen beiden Tagen geliefert. Eine diesbezügliche Information per Mail an sternsinger-glehn@web.de oder ein Anruf unter 02182 58847 genügen. Dort erhalten Sie auch die Kontodaten für eine Spenden-Überweisung.