"Hooligans gegen Salafismus"-Demo - Verkehrsbehinderungen in Köln

Köln : Hooligans wollen gegen Salafisten auf die Straße gehen

Am Sonntag demonstrieren die "Hooligans gegen Salafismus" (HoGeSa) in der Kölner Innenstadt. Die Initiative "Kein Veedel für Rassismus" hat laut Polizei eine Gegendemonstration angekündigt. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Die Demonstrationsstrecke der HoGeSa führt teilweise über Hauptverkehrsachsen, teilte die Polizei mit. Dadurch ist ab den Mittagsstunden mit erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Innenstadt zwischen dem Breslauer Platz, dem Theodor-Heuss-Ring und der Rheinuferstraße zu rechnen. Die Gegenkundgebung findet auf dem Bahnhofsvorplatz statt.

Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich Hauptbahnhof und Ebertplatz weiträumig zu umfahren. Die Polizei empfiehlt auswärtigen Gästen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Köln zu reisen.

Dominik Roeseler, der für Pro NRW im Gladbacher Stadtrat sitzt, gilt bei den Sicherheitsbehörden als Leiter der Hooligan-Gruppierung. Im Mai ist Dominik Roeseler in den Mönchengladbacher Stadtrat gewählt worden. Doch bis jetzt ist der Vertreter der rechtspopulistischen Bewegung Pro NRW nur zur konstituierenden Sitzung erschienen, danach blieb er den Tagungen des Rates fern.

Bei Pro-NRW-Kundgebungen war es nach Provokationen der Rechten in den vergangenen Jahren mehrfach zu schweren Ausschreitungen von Salafisten gekommen. Hinweise auf ein Erscheinen salafistischer Gruppen gebe es diesmal aber nicht, sagte eine Polizeisprecherin in Köln.

(ots/dpa)