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Lokalsport: Erstes Pokalfinale bereits morgen

Lokalsport : Erstes Pokalfinale bereits morgen

Fußball-Kreispokal: Oberligist SV Hö.-Nie. ist für die Landesebene gesetzt.

Der Fußball-Kreispokal geht in seine entscheidende Phase. Acht Mannschaften sind noch im Wettbewerb vertreten, wobei der Kreisverband im kommenden Pokalwettbewerb auf Niederrhein-Ebene fünf Plätze vergeben kann. Da der SV Hönnepel-Niedermörmter als Fußball-Oberligist automatisch qualifiziert ist, bleiben den verbliebenen Mannschaften vier Plätze. Mit anderen Worten: es gibt vier Endspiele, deren Gewinner in der nächsten Saison den Fußball aus dem Kreis Geldern-Kleve überregional vertreten werden.

Holger Tripp, Spielleiter des Wettbewerbs, gab am Abend des zweiten Osterfeiertages das Ergebnis der Auslosung bekannt. Folgende Endspiele kamen zustande: SV Donsbrüggen (B-Liga) - FC Aldekerk (Bezirksliga), GSV Geldern (Bezirksliga) - SV Straelen (Landesliga), Uedemer SV (A-Liga) - 1. FC Kleve (Landesliga) sowie Arminia Kapellen-Hamb (A-Liga) - TSV Wachtendonk-Wankum (Bezirksliga). Tripp wies darauf hin, dass im Rahmen der Durchführungsbestimmungen der klassentiefere Verein das Heimrecht erhielt. Als Spieltermin wurde grundsätzlich Mittwoch, 24. Mai, festgesetzt.

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Die Mails waren bei den Empfängern kaum angekommen, da verständigten sich die Vertreter des GSV Geldern und SV Straelen darauf, ihr Pokalspiel um fünf Wochen vorzuziehen. Beide Mannschaften stehen sich jetzt bereits am morgigen Donnerstag gegenüber. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz des Gelderlandstadions am Holländer See. Angepfiffen wird die Begegnung um 20 Uhr.

Der Grund: Beiden Kontrahenten hätte der ursprüngliche Termin nicht in den Kram gepasst. "Am 24. Mai bin ich mit meinen Trainer- und Betreuerkollegen auf Mallorca", sagt GSV-Coach Peter Streutgens. Und Landesliga-Tabellenführer SV Straelen hatte verständlicherweise kein Interesse daran, im Endspurt um den Aufstieg in die Oberliga auch noch eine englische Woche absolvieren zu müssen.

Der Gastgeber möchte morgen für eine Überraschung sorgen. Der GSV Geldern setzt dabei in der Offensive auf zwei bullige Angreifer. Thomas Pütters dürfte gegen seinen ehemaligen Verein besonders motiviert sein. An seiner Seite stürmt Kai Rietz. Allerdings muss Peter Streutgens auch einige Leistungsträger ersetzen. Auch der favorisierte Landesliga-Spitzenreiter tritt die kurze Anreise mit einem ausgedünnten Aufgebot an. Der SV Straelen muss fast die halbe Mannschaft ersetzen. SVS-Coach Stephan Houben sagte: "Wir bringen auch so genügend Qualität mit, um diese hohe Pokalhürde nehmen zu können."

(RP)