Fußball : Auftrieb im Abstiegskampf?

Mit dem TSV Wa./Wa. II, dem SC Auwel-Holt und der Reserve von Grün-Weiß Vernum haben drei abstiegsbedrohte Südvereine die Möglichkeit, ihre Ausgangslage in der Tabelle zu verbessern.

TSV Wachtendonk/Wankum II –Alemannia Pfalzdorf. Übermorgen Pfalzdorf, später der SV Herongen. "Damit warten zwei nicht leichte Gegner auf uns", sagt TSV-Trainer Frank Heysters, dessen Team nun Tabellenletzter ist. "Das ist auch den vielen Verletzten bei uns geschuldet", sagt Heysters und hofft auf Besserung. Ingo Pauls, Trainer der Alemannia, möchte nach dem 2:0-Sieg gegen den TSV Weeze "den Schwung mitnehmen". "Jetzt darf uns dieser Auftrieb in der Tabelle nur nicht zu Kopf steigen", mahnt Pauls trotz der guten Moral.

SC Auwel-Holt – SV Donsbrüggen. Erst in Wissel einen Zähler geholt, und dann bei der Viktoria-Reserve gewonnen. Kein Wunder, dass SC-Trainer Thomas Kucken den Trend nur allzu gerne fortsetzen möchte. "Wir wollen da weiter machen, wo wir in Wissel und Goch angefangen haben", hofft Kucken, für den "ein Dreier gegen Donsbrüggen Pflicht" ist. Die Gäste müssen ohne den gesperrten Peter Laakmann auskommen. "Das tut weh", kommentierte Obmann Joachim Theunisse den Ausfall der Stammkraft. "Wir müssen langsam wieder punkten, am Besten dreifach", weiß Theunisse.

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Grün-Weiß Vernum – Viktoria Goch II. Nach der indiskutablen Leistung gegen den Abstiegskonkurrenten SC Auwel-Holt (1:4) erwartet Viktoria-Spielertrainer Torsten Vöckel nun eine Reaktion der Mannschaft, auch wenn Punkte beim Spitzenreiter "eine Riesenüberraschung" wären. "Da können wir nur gewinnen", weiß der Angreifer. Vernums Trainer Bodo Heitbrede mahnt derweil, dass "keinesfalls drei Punkte sicher sind, nur weil wir gegen den Drittletzten spielen".

(RP)