Vorlesetag in Geldern: Die Favoriten der Vorleser

Vorlesetag in Geldern : Die Favoriten der Vorleser

Prominente waren beim Vorlesetag in der Albert-Schweitzer-Schule Geldern. Sie verraten, was sie ihren Kindern vorlasen oder als Kind vorgelesen bekamen. Eine Expertin gibt Tipps.

Dieter Lorenz, Kantor von St. Maria Magdalena Geldern

Bei uns zu Hause wurden Märchen vorgelesen. Mein erstes Märchenbuch besitze ich heute noch, es ist schön bunt illustriert, aber mittlerweile zerfleddert. Mein Lieblingsbuch als Kind war „Kalle Blomquist“ von Astrid Lindgren. Meinen Kindern habe ich dann auch Märchen vorgelesen, vor allem von den Brüdern Grimm. Das hat sich in gewisser Weise auch auf meine Arbeit mit dem Kindertheater unserer Pfarrgemeinde ausgewirkt. Dann habe ich meinen Kindern auch aus den bekannten Büchern von Otfried Preußler vorgelesen, und zwar „Die kleine Hexe“ und „Das kleine Gespenst“.

Dorothee Kurschat, Buchhändlerin aus Geldern

Ich habe zum Vorlesetag an der Albert-Schweitzer-Schule zwei Bücher mitgebracht. Einmal „Lindbergh“ von Torben Kuhlmann. Das hat aber nichts mit dem berühmten Ozean-Flieger zu tun. Darin geht es um eine Maus, die ein Flugzeug entwickelt. Das ist ein spannendes Abenteuer mit tollen Illustrationen. Das zweite Buch, aus dem ich lese, heißt „Die Kakerlakenbande“ und ist von Christian Tielmann geschrieben. Die Kakerlaken wurden von der Hausbesitzerin verjagt und entwickeln eine Strategie, wie sie zurückkehren können. Das ist witzig. Und ich habe die Bücher für diesen Tag ausgewählt, weil sie beide sowohl für Jungen als auch für Mädchen geeignet sind.

Bärbel Wolters, 2. stellvertretende Bürgermeisterin von Geldern

Meine Eltern haben mir Märchen vorgelesen, zum Beispiel „Aschenputtel“ und „Dornröschen“. Ich habe den Kindern die „Conni“-Reihe rauf und runter vorgelesen, dazu auch Märchen. Meine Lieblingslektüre war die Reihe mit den drei „!!!“, die Mädchenvariante zu den drei „???“.

Jan Spickmann, Gelderner Baugesellschaft

Die berühmten Bücher von Astrid Lindgren waren meine Lektüre in der Kindheit. Dazu zählen „Michel von Lönneberga“, „Karlsson vom Dach“ und „Die Kinder von Bullerbü“. Meinem dreijährigen Sohn lese ich „Der rote Doppeldecker“ und „Der blaue Autobus“ vor. Beide sind von James Krüss.

Friedhelm Appel, Pastoralreferent St. Maria Magdalena Geldern

Mir wurde als Kind aus einem großen Märchenbuch vorgelesen. Das erste Buch, das ich gelesen habe, trug einen ähnlichen Titel wie „Die Päpste als Lausbub“. Darin standen Geschichten über die Kindheit von späteren Päpsten. Das Buch habe ich aus dem Bücherschrank bei uns im Wohnzimmer genommen.