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Jüchen: Gemeinde-Mitarbeiter rollen nun im Elektro-Auto bei Terminen an

Jüchen : Gemeinde-Mitarbeiter rollen nun im Elektro-Auto bei Terminen an

Das jüngste Auto im Fuhrpark der Gemeinde Jüchen wird nie an einer Benzin-Zapfsäule zu sehen sein: Mit Unterstützung des Versorgungsunternehmens NEW hat die Verwaltung jetzt einen elektrisch betrieben Smart electronic drive beschafft.

Die Gemeinde will damit jetzt einen Beitrag im Bereich der Elektromobilität leisten. Gestern stellten Bürgermeister Harald Zillikens und Frank Kindervatter vom NEW-Vorstand den Wagen vor. Künftig steht das Fahrzeug den Mitarbeitern als Dienstfahrzeug zur Verfügung.

Der Elektro-Smart im Corporate Design der NEW und der Gemeinde ist das erste elektrisch betriebene Dienstfahrzeug im Fuhrpark. Die Reichweite von rund 120 Kilometern mit einer Stromladung ist ausreichend, um die Außendienstmitarbeiter einen Tag in Jüchen mobil zu machen. Schließlich ist das Gemeindegebiet von Norden nach Süden nur 10,8 Kilometer groß, 9,4 Kilometer beträgt die Ost-West-Ausdehnung. Der Akku des Kleinwagens wird über Nacht wieder aufgeladen. Neben dem Haupteingang des Rathauses wurde eine E-Ladesäule der NEW für Elektroautos installiert. An der können auch Besucher des Rathauses ihr E-Auto aufladen - kostenfrei. Lediglich eine Anmeldung in der Zentrale sowie ein eigenes, passendes Ladekabel sind für die Benutzung erforderlich.

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Das Elektroauto dient übrigens auch der Wissenschaft: Die Gemeinde hat sich dem Projekt "eMerge" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und einer übergreifenden Zusammenarbeit von Industrie, Wissenschaft und öffentlicher Hand angeschlossen. Koordiniert wird das Projekt von der Uni Siegen, um den Aufbau einer Infrastruktur und die Verankerung der Elektromobilität voranzubringen. Eine ins Fahrzeug eingebaute FLEA-Box liefert anonymisiert Daten zum Nutzungs- und Ladeverhalten, die wissenschaftlich ausgewertet werden.

(NGZ)