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Der Hückeswagener Willi Böhlefeld ist seit 60 Jahren CDU-Mitglied

Ehrung : Willi Böhlefeld seit 60 Jahren Christdemokrat

Zehn Mitglieder des Stadtverbands ehrte die CDU am Mittwochabend auf ihrer Jahreshauptversammlung im Kultur-Haus Zach. Im Mittelpunkt stand dabei ein 81-Jähriger, der seit 60 Jahren Christdemokrat ist.

(wow) Fast sein gesamtes Erwachsenenleben ist Willi Böhlefeld bereits Mitglied der CDU. Auf der Jahreshauptversammlung des Stadtverbands wurde er jetzt für 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet – und mit ihm wurden neun weitere Mitglieder ausgezeichnet. „So viele hatten wir selten“, sagte Fraktionschef Christian Schütte. Für 25 Jahre wurden Frank und Thomas Bosbach, Thomas Cosler, Willi Endresz, Manfred Hücker und Frank Moritz geehrt, für 40 Jahre Monika Biesenbach, Gerhard Jockel und Marlene Schreiber.

Alle Geehrten zeichne aus, dass sie sich über die vergangenen Jahrzehnte vielfältig und aktiv in den Stadtverband eingebracht hätten. „WIr hoffen, dass wir auch auch weiterhin auf Rat, Tat und ihre Erfahrung zurückgreifen können“, sagte Schütte, der den Geehrten Anstecknadel und Urkunde überreichte.

Drei Viertel seines Lebens ist Böhlefeld mit Leib und Seele Christdemokrat. „Ich habe mich immer schon für die Politik interessiert“, sagte der 81-Jährige. Seine ersten politischen Schritte hatte er als junger Mann in der Jungen Union unternommen. „Damals wurden zahlreiche Schulungen rund um die Kommunalpolitik angeboten, das war sehr interessant“, sagte Böhlefeld. Zusätzlich habe ihn ein Onkel weiter an die Politik geführt. „Das hat dann darin gemündet, dass ich 1969 erstmals in den Stadtrat gewählt wurde, wo ich bis 1996 geblieben bin“, erzählte der Hückeswagener. In dieser Zeit habe er etwa den Bau der Mehrzweckhalle mitgestalten können und sei Vorsitzender des Ausschusses für Familie, Jugend und Sport gewesen.

Der gelernte Wollstoffmacher arbeitete nach der Schließung der Firma, bei der er arbeitete, lange Jahre im Bauamt des Generalvikariats in Köln. Politik sei heute zwar immer noch Teil seines Lebens, jedoch eher passiv. Die CDU sei auch auf Bundesebene nach wie vor seine Partei, auch wenn er nicht immer mit allem übereinstimme, was in Berlin entschieden werde. „Aber das muss ja auch nicht so sein“, sagte Willi Böhlefeld.

(wow)