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Grevenbroich: So kann die City attraktiver werden

Grevenbroich : So kann die City attraktiver werden

Was sich am Einkaufsstandort Grevenbroich verbessern lässt, dazu hatten die Teilnehmer am "Heißen Draht" der NGZ einige Ideen.

"Grevenbroich hat eigentlich einen sehr attraktiven Stadtkern, mit einem schönen, zentralen Platz vor der Kirche im Zentrum der Einkaufsmeile. Toll, dass es eine direkte Anbindung zum Park gibt", sagt der Grevenbroicher Frank Brömme. Was er vermisst: "Gemütliche Innen- und besonders Außengastronomie mit netten Sitzgruppen und Schirmen, die eine Stadt erst zum Leben erwecken. Wir brauchen hier kleine Kneipen, Bistros und Cafés." Als "wenig einladend" schätzt er die Außengastronomie ein, "die Campingzelte, degradiert als ,Raucherräume", aufgebaut haben — für ihn "keine Einladung zum Verweilen und keine Verschönerung des Stadtbildes".

Klaus-Ulrich Wilbertz aus Neukirchen erledigt nur einige seiner Einkäufe, etwa Lebensmittel oder Bücher, in der Grevenbroicher Innenstadt. Alternativ fährt er nach Neuss oder Düsseldorf. Eine Begründung ist sein Hobby: Wilbertz sammelt Schallplatten, etwa Rock, Pop und Weltmusik. "In Grevenbroich fehlt mir ein Sortiment, das nicht nur das Gängige beinhaltet."

Eva Krause aus Wevelinghoven, früher selbst Einzelhändlerin mit der "Bücherstube Krause", schätzt die City: "Ich kaufe dort gern ein und begrüße es auch sehr, dass Montanushof und Coens-Galerie so viel lebendiger geworden sind." Ihre Verbesserungsvorschläge: "Was ich bemängele, sind zum Beispiel die Laden-Eingänge, an denen noch Stufen sind." Dies sei ein Problem für die vielen Menschen, die mit Rollator oder Rollstuhl unterwegs seien. Ebenfalls nicht kundenfreundlich seien die "in der Mittagszeit geschlossenen Türen".

In drei Wochen wird die Industrie- und Handelskammer die Ergebnisse der Umfrage vorstellen, die noch bis Samstag bei Passanten und Einzelhändlern in der City gemacht wird.

(NGZ)