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Grevenbroich: Schlossbad: SPD kritisiert Kwasny

Grevenbroich : Schlossbad: SPD kritisiert Kwasny

Bisher waren SPD und CDU in trauter Einigkeit vorwegmaschiert, um den Neubau des Schlossbades zu realisieren.

Nun wirft Holger Holzgräber, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, Bürgermeisterin Ursula Kwasny (CDU) vor, ihre Hausaufgaben nicht gemacht zu haben: "Die Entscheidung des Landrats, nur ein reines Hallenbad zu genehmigen, ist kein Teilerfolg. Es ist das Ergebnis einer nachlässigen Arbeit der Verwaltung."

Der SPD-Politiker kann nicht nachvollziehen, warum Landrat Hans-Jürgen Petrauschke keine Genehmigung des steuerlichen Querverbundes vorliegen hat. An diese Genehmigung hatte Petrauschke in seinem Schreiben an die Stadt die mögliche Bewilligung des Außenbereichs geknüpft. "Warum hat der Landrat diese Genehmigung nicht längst vorliegen?", fragt Holzgräber, der ein reines Hallenbad kategorisch ablehnt. Durch die fehlenden Unterlagen werde erneut Zeit verschenkt.

Das Schreiben des Landrats wirft bei Holzgräber zudem Verständnisfragen auf: "Man kann das Gefühl bekommen, der Landrat habe ein mir unbekanntes Konzept bewertet. Wir haben nie über einen Freibad-Neubau gesprochen. Es soll ein Außenbecken geben, auf Basis des alten Freibad-Beckens." Der SPD-Fraktionsvize fordert die Bürgermeisterin auf, die fehlenden Unterlagen schnell beizubringen. "Jeder Tag, an dem wir viel Geld für ein marodes Bad bezahlen, ist ein verlorener Tag."

(NGZ)