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Grevenbroich: Bald Baubeginn für Kinder- und Freizeitpark

Grevenbroich : Bald Baubeginn für Kinder- und Freizeitpark

Der Pachtvertrag für das "Abenteuerland Grevenbroich" wurde gestern im Rathaus unterschrieben.

Der Pachtvertrag für das ehemalige Wellenfreibadgelände in Neurath ist unter Dach und Fach. Bürgermeisterin Ursula Kwasny sowie die Investoren Kai Fischer und das Ehepaar Thomas und Klaudija Glisin unterschrieben das Papier gestern im Rathaus. Damit ist der Weg für den Kinder- und Freizeitpark auf der etwa 63 000 Quadratmeter großen Fläche so gut wie frei. Lediglich das Genehmigungsverfahren für den Bauantrag läuft noch, alle anderen Verfahren sind abgeschlossen. Auch der Name für den Kinder- und Freizeitpark wurde gestern mitgeteilt: Er wird "Abenteuerland Grevenbroich" heißen. Zunächst hatten die Investoren noch mit dem Gedanken gespielt, ihn "Bobbolino Outdoor" zu nennen - in Anlehnung an den Indoor-Spielplatz "Bobbolino", den Kai Fischer und Thomas Glisin seit 2004 in Düsseldorf führen.

Nachdem in den vergangenen Wochen auf dem Gelände in Neurath bereits vorbereitende Maßnahmen ausgeführt wurden, soll in den kommenden Wochen mit den Bauarbeiten begonnen werden. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Investoren einen Vorvertrag mit der Stadt über die Nutzung des Geländes abgeschlossen. "Der Park soll pünktlich zum Start der Osterferien 2015 öffnen. Das wäre am 3. April", sagt Thomas Glisin.

Dann soll der Freizeitpark für Familien mit Kindern im Alter zwischen zwei und zwölf Jahren mit rund 20 Attraktionen nach Neurath locken. Dazu zählen Paddelbecken, eine Elektrokart-Bahn, Klettergerüste sowie ein künstlicher Vulkan. "Möglicherweise kommt noch das ein oder andere hinzu. Wir werden uns noch einmal auf einer Fachmesse in Amsterdam umsehen", sagt Thomas Glisin. Die Investitionssumme beträgt 1,5 Millionen Euro. Der Eintrittspreis soll maximal 7,50 Euro pro Person betragen.

Ursula Kwasny ist überzeugt, mit dem Abenteuerland ab 2015 ein attraktives Angebot für junge Familien zu haben. "Für unsere Stadt ist das eine gute Sache", betont sie.

(NGZ)