Alte Feuerwache Grevenbroich machte Fußballturnier

An der Alten Feuerwache in Grevenbroich : Gute Stimmung beim offenen Fußballturnier

Die Temperaturen waren weltmeisterlich und die Stimmung auch. „Traditionell veranstalten wir dieses Turnier für jedermann“, sagte Florian Schmitz über das „offene Fußballspiel“. Folgerichtig hatten der Rheinflanken-Mitarbeiter und die Kolleginnen der Schulsozialarbeit BUT, alle an der Alten Feuerwache beheimatet, auch gestern wieder den Wettbewerb ausgerufen.

„25 Leute nahmen teil“, zufrieden waren die Organisatoren mit der Resonanz. „Im Vordergrund steht weniger der rein sportliche Wettbewerb im Sinne von Leistung, sondern ein pädagogischer Ansatz“, beschrieb Florian Schmitz. Ohne Schiedsrichten kamen alle Partien aus. „Denn wer sich gefoult fühlt, sagt das an“, Konsequenzen hatte dann der Gegner zu übernehmen.

„Wir haben das Turnier in zwei Altersgruppen aufgeteilt“, sagte BUT-Mitarbeiterin Iken Vander Grundsätzliches. „So haben die Jüngeren bessere Chancen“, wenngleich es natürlich am Ende keine Verlierer, sondern nur Gewinner gab. In einer der Begegnungen trafen bei den Acht- bis Zwölfjährigen „Schalkuna“ gegen „Barcelona“ an – mächtig angefeuert von den Zaungästen. Ebenso zu Jubelsalven animierten „Wassermelone Galaxy“ gegen „1. FC Leibchen“. Mitzubringen hatten die Teilnehmer nichts, außer Sportklamotten und Lust am Spiel. Sie gingen, je nach Ergebnis, mit Trinkflaschen, Armbändern und Fußbällen – und Neukontakten. „Die Teams fanden sich spontan, da waren Vereinsspieler mit Hobbyfußballern in friedlicher Koexistenz“, wie die Organisatoren zufrieden feststellten.

Auch mit dem Austragungsort waren alle glücklich. Fand das offene Turnier im vergangenen Jahr noch in Neurath am Kirmesplatz, übrigens mit reger Beteiligung vieler Flüchtlinge, statt, ist jetzt der Kunstrasenplatz ausgewählt worden.

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