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Projekt für weiterführende Schule: Verein will Privatschule in Isselburg anstoßen

Projekt für weiterführende Schule : Verein will Privatschule in Isselburg anstoßen

Förderverein soll gegründet werden, um Isselburg weiterhin eine weiterführende Schule zu ermöglichen.

Etwa 40 interessierte Gäste fanden sich am Montag im Ratskeller Anholt ein, um die Gründung des Vereins „Schule für Isselburg“ anzuschieben. Die Initiatoren Andreas Pasckert und Dietmar Spreu führten durch den Abend, unterstützt durch Bürgermeister Michael Carbanje und Mitglieder des Vereins „Isselburg 21“.

Wie berichtet, läuft Isselburgs einzige weiterführende Schule, die Verbundschule am Stromberg, im Juli 2022 aus. Zu wenige Eltern hatten ihre Kinder an der Hauptschule angemeldet – und auch die Prognosen für die nächsten Jahren sahen schlecht aus. Seit dem vorletztem Jahr ist das Aus der Schule daher beschlossene Sache. Die Bürgerinitiative „Isselburg 21“ setzt sich dafür ein, dass es eine Ersatzschule unter freier Trägerschaft gibt. Im Auftrag der Initiative hatte die Westfälische Hochschule eine Elternbefragung durchgeführt. Ergebnis: Das Interesse an einer solchen Schule ist groß.

Dem Auditorium wurde am Montag ein Abriss über den Werdegang und momentanen Stand der Initiative geboten sowie ein erster Zeitplan von der Vereinsgründung bis zum Betrieb einer Schule in privater Trägerschaft in den kommenden Jahren. Meinungsäußerungen und Positionen aus dem Publikum machen bereits jetzt die Eckpunkte deutlich:

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Die neue Schule soll für alle Kinder attraktiv sein: Ausschlüsse aus finanziellen oder sozialen Gründen wird es nicht geben, die Schule soll ihre integrative Kraft für Isselburg voll entfalten können. Die neue Schule wird durch ein breites Bündnis von engagierten Eltern, Personal und Bürgern aus Politik, Unternehmen, Vereinen und interessierten Bürgern getragen.

Am Ende der Veranstaltung wurden Präambel und Entwurf der Vereinssatzung vorgestellt, die bereits am 28. Januar um 20 Uhr in der Verbundschule diskutiert und verabschiedet werden soll. Die Initiatoren rufen alle interessierten Bürger zur Diskussion und zur Mitarbeit auf. „Dieses Projekt ist von besonderer Tragweite für die Stadt. Wir sollten die sich jetzt bietende Gelegenheit bestmöglich nutzen“, so Bürgermeister Carbanje.

(RP)