Eishockey: Didi Hegen bleibt dem Fuchs erhalten

Eishockey : Didi Hegen bleibt dem Fuchs erhalten

kew) Duisburgs Eishockey-Fuchs weiß gekonnt zu untertreiben. Nur so am Rande, fast unter der Rubrik „Nebenbei bemerkt“ zum heutigen Heimspiel (19.30 Uhr) gegen die Hannover Scorpions, berichtete Pressesprecher Bülent Aksen von einigen Personalnotizen: Franz Fritzmeier sen. wird neuer Sportdirektor beim DEL-Team aus Duisburg. Trainer Didi Hegen (Foto: Archiv) verlängert sein Engagement um ein weiteres Jahr und wird in der neuen Saison rekordverdächtig seine sechste Spielzeit als Coach der Füchse antreten. Udo Schmid, Hegens Co-Trainer, bleibt ebenfalls ein weiteres Jahr im Geschirr ebenso wie Torwart-Trainer Karel Lang.

kew) Duisburgs Eishockey-Fuchs weiß gekonnt zu untertreiben. Nur so am Rande, fast unter der Rubrik „Nebenbei bemerkt“ zum heutigen Heimspiel (19.30 Uhr) gegen die Hannover Scorpions, berichtete Pressesprecher Bülent Aksen von einigen Personalnotizen: Franz Fritzmeier sen. wird neuer Sportdirektor beim DEL-Team aus Duisburg. Trainer Didi Hegen (Foto: Archiv) verlängert sein Engagement um ein weiteres Jahr und wird in der neuen Saison rekordverdächtig seine sechste Spielzeit als Coach der Füchse antreten. Udo Schmid, Hegens Co-Trainer, bleibt ebenfalls ein weiteres Jahr im Geschirr ebenso wie Torwart-Trainer Karel Lang.

Ganz unaufgeregt präsentierte der Klub seine Nachrichten. Bülent Aksen fügte noch hinzu, dass auch er ebenso wie das Team in der Geschäftsstelle weiter im Amt bleiben. Verteidiger Torsten Kienass, der in dieser Saison aufgrund einer Schulterverletzung kein Spiel macht, erhält ebenfalls ein Engagement für das kommende Spieljahr. Ralf Pape, der Chef der Füchse, hat den Verein zu einem Familienbetrieb umgewandelt. Da geht es eher unaufgeregt zu, dauern Vertragsverhandlungen kaum länger, als es braucht, einen Handschlag zu tätigen.

Ganz lustig: Hegen, Lang und Schmid hatten unmittelbar vor dem Pressegespräch gestern ihre Verträge unterschrieben und dann schmucklos in die Jackentasche gesteckt. Mit einem Lächeln holte ihn Hegen hervor und zeigte ihn kurz in die Runde. Mit Franz Fritzmeier, der aus Krefeld nach drei Jahren zurück über den Rhein wechselt, einigte sich Pape am Mittwochabend. Die Zusage Fritzmeiers, der Hegen im Jahr 2001 nach Duisburg geholt hatte, war Voraussetzung für die Weiterbeschäftigung des Trainers. Auch das Engagement des neuen Sportdirektors, der den im Oktober entlassenen Uli Egen im Amt beerbt, war keine echte Überraschung. Der Name wurde schon lange gehandelt. Einzig der Vollzug ließ über eine Woche auf sich warten.

Die schnelle Einigung über die Weiterbeschäftigung der Herren in der sportlichen Verantwortung gelang zweifellos vor allem dank der inzwischen positiven Entwicklung auf dem glatten Parkett. Aus den letzten zehn Spielen holte das Schlusslicht sechs Siege. Schlechte Stimmung kann da nicht aufkommen. Worte der Erklärung oder ein Rückblick auf bislang Geleistetes gab es gestern nicht. Die Weiterbeschäftigung von Hegen & Co handelte der EVD als eine Art Selbstverständlichkeit ab. Der Coach selbst hatte bereits vor einigen Tagen Signale gesetzt: „Mir gefällt es in Duisburg, warum soll ich da wechseln?“ So geht es halt zu in einem Familienbetrieb. Die gute Laune soll nach Möglichkeit übers Wochenende halten, wenn der EVD sich zuerst mit den von Hans Zach trainierten Scorpions aus Hannover misst und dann am Sonntag mal wieder beim Meister in Berlin vorbeischaut. Personell gibt es da nichts Spektakuläres. Einzig Alexander Engel wird nicht dabei sein. Der Verteidiger ist bei den Hannover Indians in der Oberliga als Förderlizenzspieler beschäftigt. Neuzugang Sergej Sawadowskij (23) kommt ebenfalls noch nicht zu Einsatz. Der Russe wird aber am Sonntag von Nowosibirsk direkt nach Berlin fliegen, um sich schon mal die Spielweise seiner neuen Arbeitskollegen anzuschauen.

(RP)
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