Eishockey: Der Fuchs plant seine Zukunft

Eishockey : Der Fuchs plant seine Zukunft

Der Fuchs plant die Zukunft. Bis Donnerstag soll sich entscheiden, ob Franz Fritzmeier die Aufgabe als Sportdirektor übernimmt.

Gelingt der Wechsel von Krefeld zurück nach Eishockey-Duisburg, dann wird sich auch die Frage nach dem Trainer für die kommende DEL-Saison schnell klären: Didi Hegen bleibt im Geschirr. "Mir gefällt es in Duisburg und warum sollte ich dann wechseln", sagt der Coach. Mit ihm werden wohl auch Co-Trainer Udo Schmid und Torwarttrainer Karel Lang in der Verantwortung bleiben.

Reichlich Arbeit für die neue Spielzeit ist bereits jetzt zu leisten. Eine der wichtigsten Fragen: Bleibt Torhüter Christian Rohde. EVD-Chef Ralf Pape ist da sehr zuversichtlich. Das Vertragsgespräch mit dem Torwart, der derzeit in bestechender Form spielt, steht ganz oben auf der Tagesordnung. Darüber hinaus stehen aber auch weitere Verhandlungen an. Der Fuchs wird sich zunächst um die jungen deutschen Spieler kümmern. Michael Hrstka, der kantige Verteidiger, ist ein solcher Kandidat, aber auch Jan Taube und der bis zum Saisonende verletzte Thomas Schenkel. Andrej Teljukin wird wohl ebenfalls als Verhandlungspartner gefragt sein. Verteidiger Torsten Kienass erhält nach Aussage von Ralf Pape ebenfalls einen Vertrag. Vorausgesetzt er wird nach seiner Schulterverletzung wieder fit.

Ein erster möglicher Neuzugang stellt sich wohl ab der nächsten Woche in Duisburg vor. Verteidiger Sergej Sawadowskij erhält zunächst einen Vertrag bis zum Saisonende. Eine Option erlaubt eine problemlose Weiterbeschäftigung. Der 23-jährige Abwehrmann der kantigen Art spielte bereits im Sommer bei den Füchsen vor, wurde aber nach dem Turnier in Dresden für zu schwach befunden. Nun kann sich der Kasache erneut beweisen. Die Auftritte bis zum Ende der Saison am 4. März dienen damit praktisch als Probespiele.

Klar ist auch, dass Matt Dzieduszycki, der mit 16 Toren beste Schütze beim EVD, nach der Saison nach Hannover wechselt. Der Abschied schmerzt ist aber beispielhaft für die Zukunftsplanung: Talente können sich einen Namen machen und dann mit ihren gesteigerten Marktwert zu den fetteren Fleischtöpfen wechseln. Die Zielsetzung für die neue Spielzeit lautet nicht viel anders, als die Erwartungen an die laufende Spielzeit: Nur nicht letzter werden, vielleicht um die Play-offs mitspielen. Pape macht deutlich: ";Mit unserem Etat lassen sich keine Wunder bewerkstelligen." Was aber geht, zeigte sich am Sonntag beim 3:0 in Köln. Kleine Nadelstiche gegen die großen Teams.

(RP)
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