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Behelfsbrücke für die Cölve-Brücke zwischen Duisburg und Moers ab 2020

Wie es an der Cölve weiter geht : Behelfsbrücke: Baubeginn im Frühjahr 2020

Für die marode Cölve-Brücke zeigt sich eine Lösung ab. Das Bauwerk soll auf die Stadt Duisburg übertragen werden.

WESTEN (mtm) Im Frühjahr 2020 könnte mit dem Bau einer Behelfsbrücke für die marode Cölve-Brücke zwischen Trompet und Moers begonnen werden. Das ist das Ergebnis des Austauschs von Oberbürgermeister Sören Link und dem Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, teilten beide Städte am Freitag mit. Die Bauzeit beträgt laut Entwurfsplanung drei Monate. Die Kosten liegen bei fünfjähriger Miete inklusive Baukosten zwischen 800.000 und 900.000 Euro.

Für die Stadtoberhäupter stehe nun fest: Eine Behelfsbrücke für die Verbindung zwischen Moers-Schwafheim und Duisburg-Rheinhausen/Trompet soll gebaut werden, heißt es in der Mitteilung. Der Behelf sei als vorübergehender Ersatz für die gesperrte Cölve-Brücke geplant. Der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Duisburgs OB Sören Link hätten sich darauf verständigt und wollten nun die Politik in ihren Städten von der Notwendigkeit der Maßnahme überzeugen. Zudem soll eine Übertragung des Bauwerks an die Stadt Duisburg vorbereitet werden. Auch hierzu bestehe bereits Einigkeit. Vorbehaltlich der Beschlüsse beider Stadträte sollen die Kosten für die Behelfsbrücke geteilt werden. Die entsprechende Kalkulation hat die Stadt Moers am Donnerstag, 7. März, der „Begleitkommission Cölve-Brücke“ vorgestellt. Vertreter beider Städte sowie Mitglieder der Bürgerinitiative haben an der Sitzung teilgenommen.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir die Politik beider Städte mit unserer Verwaltungsvorlage für diese Vorschläge gewinnen können“, sind sich beide Stadtoberhäupter einig. „In Anbetracht der Bedeutung des Verkehrswegs bewegen sich die Kosten in einem akzeptablen Rahmen.“

Die Stadträte entscheiden am 10. April (Moers) und 6. Mai (Duisburg). Danach könne im Juni die Ausschreibung starten, hieß es.