Duisburg: Behelfsbrücke ohne Sperrpause ist möglich

Duisburg: Behelfsbrücke ohne Sperrpause ist möglich

Cölve-Brücke: Gestern präsentierte ein Gutachter der Begleitkommission die Machbarkeitsstudie.

Eine Behelfsbrücke als vorübergehender Ersatz für die gesperrte Cölve-Brücke zwischen Moers-Schwafheim und Trompet ist technisch grundsätzlich umsetzbar. Dieses Ergebnis einer Machbarkeitsstudie präsentierte ein Gutachter den Mitgliedern der "Begleitkommission" gestern im Moerser Rathaus. Die Bezirksvertretung Rheinhausen hatte zu diesem Termin eingeladen.

Mit einem sogenannten Vorbauschnabel könne die Behelfsbrücke in das bestehende Bauwerk eingeschoben werden, hieß es. Bei dieser Variante müsse keine Sperrpause bei der Bahn beantragt werden. Der Bahnbetrieb würde während der Arbeiten nicht behindert. Die Umsetzung würde etwa ein Jahr dauern, so die Schätzung des Experten. Zuvor müssten die politischen Gremien beider Städte zustimmen. Um dafür die Grundlage zu schaffen, sei eine detaillierte Kostenschätzung notwendig.

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Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt der Stadt Moers könnte in der Sitzung am Donnerstag, 14. Juni, der Verwaltung einen entsprechenden Auftrag erteilen. Nach der Sommerpause würde dann der Beschluss über den Bau einer Behelfsbrücke anstehen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Nachbarstädte Moers und Duisburg auch eine Entscheidung zu den Kosten und deren Aufteilung treffen.

(RP)