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Düsseldorf-Eller: Protected Bike Lane auf Karlsruher Straße

Protected Bike Lane in Düsseldorf-Eller : Mehr Schutz für Radfahrer auf der Karlsruher Straße

Die bisherige Verkehrsführung auf der Karlsruher Straße in Düsseldorf-Eller hat Autofahrer immer wieder dazu veranlasst, den Radstreifen als „zweite Fahrspur“ mitzubenutzen. Nun errichtete die Stadt einen baulich getrennten Radweg.

Auf der Karlsruher Straße, zwischen Heidelberger Straße und Vennhauser Allee, sorgt ab sofort ein baulich getrennter Radweg für mehr Sicherheit. Die sogenannte Protected Bike Lane verläuft auf der südlichen Straßenseite und ist 2,45 Meter breit. Neben dem Radweg wurden 20 Zentimeter breite Trennelemente auf der Fahrbahn angebracht, die den Radverkehr vom Autoverkehr abgrenzen.

Dank der schwarz-weißen Gestaltung ist die Trennung laut Stadt gut sichtbar. Die Radwegefurten vor Einfahrten wurden rot eingefärbt und mit Piktogrammen versehen. Mobilitätsdezernent Jochen Kral und Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, haben das neue Teilstück im Radhauptnetz getestet. „Unser Ziel ist es, Düsseldorf fahrradfreundlicher zu gestalten und die Sicherheit sowie den Komfort für Radfahrende objektiv, aber auch subjektiv zu verbessern“, sagt der Mobilitätsdezernent. „Die auf der Karlsruher Straße eingerichtete Protected Bike Lane ist eine attraktive Lösung, um das Sicherheitsgefühl der Radfahrenden nachhaltig zu verbessern.“ Reeh ergänzt: „Die Karlsruher Straße ist Teil des Radhauptnetzes. Radfahrende können hier nun bequem auf einem breiten, geschützten Radweg radeln.“

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Zum Ende der Karlsruher Straße hin verengt sich der Straßenquerschnitt und die Breite des Radweges wurde auf 1,95 Meter angepasst. Die Protected Bike Lane endet, sobald die Breite von 2,45 Meter nicht mehr eingehalten werden kann und geht in einen Radfahrstreifen über. Der Grund: Der Winterdienst braucht eine Mindestbreite, um Schnee räumen zu können.

In Richtung Vennhauser Allee geht die Protected Bike Lane rund 50 Meter vor der Kreuzung Vennhauser Allee/Gumbertstraße/Schloßallee/Karlsruher Straße, zusammen mit dem Rechtsabbieger, in eine Leipziger Kombispur über. Der bereits vorhandene rund 250 Meter lange Schutzstreifen auf der nördlichen Straßenseite wurde auf 2,25 Meter verbreitert und in einen Radfahrstreifen umgewandelt. Hinzu kommt ein Sicherheitstrennstreifen zu den Längsparkständen.

Die bisherige Verkehrsführung veranlasste Autofahrer immer wieder dazu, besonders in Richtung Vennhauser Allee, den Schutzstreifen als „zweite Fahrspur“ mitzubenutzen. Gerade bei erhöhtem Verkehrsaufkommen und Rückstau war der Radverkehr auf diesem Teilabschnitt stark beeinträchtigt, da er den Schutzstreifen häufig nicht mehr befahren konnte.

(gaa)