Zahl der Messen in Benrath und Urdenbach ab 1. Dezember reduziert

Katholischer Gemeindeverband Benrath/Urdenbach : Zahl der Messen wird ab 1. Dezember reduziert

In wenigen Wochen ist Thomas Jablonka als Leitender Pfarrer des katholischen Gemeindeverbandes Benrath und Urdenbach genau ein Jahr im Amt. Die Zeit hat er sich gelassen, um zu schauen, ob und was sich ändern muss.

Eine wesentliche Entscheidung tritt zum Beginn des neuen Kirchenjahres, das am 1. Advent und damit in diesem Jahr genau am 1. Dezember beginnt, in Kraft: In beiden Gemeinden wird die Zahl der Messen reduziert, auch, um der abnehmenden Zahl von Kirchenbesuchern und der zeitlichen Belastung des Gemeindepersonals Rechnung zu tragen, wie es in der Gemeinde­information heißt: „Nach wie vor haben alle Gläubigen viele Zeiten mit Gottesdiensten in unseren Kirchen zur Auswahl. Darüber bin ich sehr froh“, sagt Pastor Thomas Jablonka. Derzeit gibt es in den beiden Gemeinden acht Sonntagsmessen.

Und das ist ab 1. Dezember vorgesehen: Die Krankenhauskapelle in der Sana-Klinik ist von den Veränderungen nicht betroffen, ebenso nicht die Messe am Samstag um 9 Uhr in Benrath. In St. Cäcilia entfällt am Samstag die Vorabendmesse um 18 Uhr, diese wird dann stattdessen zur selben Uhrzeit in der Urdenbacher Kirche Herz Jesu gefeiert. Die Beichtzeiten am Samstag sind von 16 bis 17 Uhr in Benrath und um 17.30 Uhr in Urdenbach. Am Sonntagmorgen werden in Benrath die Messen um 10.30 Uhr und um 11.45 Uhr zu einer zusammengelegt, die künftig um 11 Uhr beginnt. Der Gottesdienst am Freitag um 19 Uhr in Urdenbach entfällt. In Benrath bleibt die Messe um 18 Uhr bestehen.

Das Für und Wider wurde im Pfarrgemeinderat ausführlich diskutiert. „Uns allen ist bewusst, dass Veränderungen nie leicht sind, auch dann, wenn sie notwendig werden. Trotz allem bleiben wir eine lebendige Gemeinde,“ schreibt die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Helga Buchholz auf der Internetseite des Gemeindeverbandes. Ein weiterer Hintergrund der Messen­streichungen ist zudem, dass die Seelsorger mehr Freiräume bekommen sollen, um mit den Menschen in den Gemeinden auch außerhalb der Gottesdienstzeiten ins Gespräch zu kommen.