Handball: ART überzeugt trotz Niederlage im Pokal

Handball : ART überzeugt trotz Niederlage im Pokal

Obwohl die Drittligisten des ART in der zweiten Pokalrunde des Deutschen Handballbundes die Halle mit einer 29:32-Niederlage gegen den SC DHfK Leipzig verlassen mussten, war Trainer Benny Daser durchaus zufrieden: "Wir haben ein wirklich gutes Spiel gezeigt. Zudem haben die Jungs heute super gefightet."

In der Tat hatten die Rather den favorisierten Zweitligisten bis in die Schlussphase am Rande einer Niederlage und steckten auch die Verletzung von Henning Padeken, der bis dahin stark aufgespielt und sieben Treffer erzielt hatte, zu Beginn er zweiten Hälfte weg.

Aus einer aggressiven Deckung heraus agierten die Gastgeber selbstbewusst und hatten deshalb im ersten Durchgang stets knapp die Nase vorn - bis auf den 4:4-Ausgleich der Leipziger in der achten Minute.

Nach dem Seitenwechsel lief es in Angriff und Deckung nicht mehr ganz so rund. Die Rather ließen nicht locker, konnten sich aber zu Beginn der Schlussphase letztmals über eine eigene Führung (24:23) freuen. Danach ließen Kraft und Konzentration nach, sodass die Gäste die Partie nach Hause bringen konnten.

Viel Zeit zur Erholung bleibt dem ART nicht, da es schon heute bei Eintracht Hagen (20 Uhr, Enervia Arena) in der Meisterschaft weitergeht. Auf dem Papier sind die Gastgeber ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf, da sie in der vergangenen Saison erst über die Relegation die Klasse hielten. Nach einem guten Saisonstart sieht dies nun jedoch anders aus. Bislang konnten die Hagener einen Sieg sowie zwei Unentschieden verbuchen und unterlagen dem VfL Edebrecht mit 30:31 nur äußerst knapp.

Somit wird viel davon abhängen, wie gut der ART die Ausfälle seiner Rückraum-Spieler Markus Neukirchen (Ellbogen-Verletzung) und Henning Padeken (mit dem Fuß umgeknickt) kompensieren kann. Daser gibt sich auf jeden Fall kämpferisch: "Wir fahren nach Hagen und wollen dort gewinnen. Gegen Leipzig haben wir gezeigt, welches Leistungsvermögen und welche Fähigkeiten in unserer Mannschaft stecken."

(hinz)