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1000 Besucher beim Renntag in Grafenberg

Reitsport : 1000 Besucher beim Renntag in Grafenberg

Zum Renntag am Samstag, 19. Juni in Grafenberg (erster Start 13.30 Uhr) sind zumindest einmal 1000 Zuschauer zugelassen, ausschließlich online wurden die Karten verkauft. Die Geisterrenntage gehören also zumindest vorerst der Vergangenheit an.

In kleinen Schritten zurück zur Normalität: Zum heutigen Renntag in Grafenberg (erster Start 13.30 Uhr) sind zumindest einmal 1000 Zuschauer zugelassen, ausschließlich online wurden die Karten verkauft. Die Geisterrenntage gehören also zumindest vorerst der Vergangenheit an, wobei der Reiter- und Rennverein natürlich schon den ersten August-Sonntag im Auge hat. Dann steht mit dem Henkel-Preis der Diana der Saisonhöhepunkt an, doch mit der gewohnten fünfstelligen Zuschauerzahl ist wohl eher nicht zu rechnen.

Für dieses Rennen wird am heutigen Samstag geprobt, „RaceBets.de Diana-Trial“ heißt das Rennen, mit 15.000 Euro nimmt sich das Preisgeld fast schon bescheiden an angesichts der halben Million, die dann in der „Diana“ selbst ausgeschüttet werden. Vier der diesmal antretenden Stuten im elfköpfigen Feld haben noch eine Nennung für das große Spektakel im August, gerade gewonnen haben Normfliegerin aus dem großen Stall von Peter Schiergen in Köln und Palmas, die Andreas Wöhler in Gütersloh trainiert. Doch auch India kommt mit aktueller Siegform an den Start. Sie steht im Stall von Janina Reese, 34, in Hannover, erst seit Anfang des Jahres im Trainergeschäft. Fünf Rennen hat sie bereits gewonnen, zu den Siegerinnen zählt auch India, die dem Wittener Einrichtungsunternehmer Manfred Ostermann gehört.

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In erster Linie haben es alle mit einer Stute zu tun, die für den Start über 1000 Kilometer anreist. Rumbles of Thunder wird in der Nähe von Marseille von Jerome Reynier trainiert. „Natürlich ist es ein weiter Weg nach Düsseldorf“, sagt der 35jährige, „aber wir würden ihn auf uns nehmen, wenn wir uns nichts ausrichten würden. Die Stute hat gerade gewonnen, wir wollen nun eine Stufe höher klettern.“ Im Sattel sitzt Mickaelle Michel, 25, eine der besten Rennreiterinnen in Frankreich, wo weibliche Jockeys eine viel größere Rolle spielen als bei uns. Das liegt daran, dass die von ihnen gerittenen Pferde in den meisten Rennen 1,5 Kilo weniger Gewicht tragen müssen als Pferde mit männlichen Jockeys. Eine weltweit nahezu einzigartige Regelung, die zu einem regelrechten Boom in Frankreich geführt hat. Der deutsche Rennsport hat eine derartige Gewichtserlaubnis bislang stets abgelehnt, auch, um wirtschaftlich teilweise nicht so gut dastehenden männlichen Reitern keinen Nachteil zu verschaffen.