Rheinkirmes 2018: Höhenretter üben auf Alpina-Bahn

Rheinkirmes 2018: Höhenretter üben auf Alpina-Bahn

Einsatz in schwindelerregender Höhe für die Feuerwehr: Zwei Erwachsene und drei Kinder befreiten die Höhenretter am Mittwoch aus der Alpina-Bahn. Der Einsatz war aber nur eine Übung – und dennoch enorm wichtig.

Kurz vor Beginn der Kirmes haben die Höhenretter der Feuerwehr zwei Erwachsene und drei Kinder von der Alpina-Bahn gerettet – allerdings war das nur eine Übung.

Jedes Jahr zu Beginn der Rheinkirmes üben die Rettungskräfte an einem der so genannten Hochfahrgeschäfte eine solche Aktion. Hintergrund: Obwohl die Karussells hohe Sicherheitsstandards erfüllen müssen, kann es zu Störungen kommen – etwa durch einen Stromausfall. Bei allen Fahrgeschäften über 23 Meter sind dann die Höhenretter der Feuerwehr gefragt, weil diese Höhe mit der Drehleiter nicht mehr zu erreichen ist. Auf der Rheinkirmes ist das bei zehn Fahrgeschäften der Fall. Für jede dieser Attraktionen gibt es eigene Rettungspläne.

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Bei der Übung an der Alpina-Bahn stoppte die Achterbahn in 35 Metern Höhe. Auf mehreren Wegen wurden die Passagiere dann befreit: Ein Erwachsener wurde auf einer Liege abgeseilt – dabei wurde das Szenario geübt, wenn sich ein Fahrgast in einem schlechten Zustand befindet. Auch die Kinder wurden mit einem Retter abgeseilt. Ein weiterer Passagier kletterte gesichert die Leiter der Bahn hinunter. Nach etwas über einer Stunde war der Einsatz beendet.

(kar)
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