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Düsseldorf-Süd: Im Champions-Trikot unbesiegt

Düsseldorf-Süd : Im Champions-Trikot unbesiegt

Der aus Weißrussland stammende Tischtennisspieler Evgueni Chtchetinine spielt seit 2015 für den TTC Champions. Mit ihm stieg das Team in die Oberliga auf und ist dort sogar Tabellenführer.

Würde im Süden Düsseldorfs ein "Sportler des Jahres" gewählt, dann gebührte dieser Titel unzweifelhaft dem Tischtennisspieler Evgueni Chtchetinine. Im Trikot des Oberligisten TTC Champions, das er seit 2015 trägt, ist er nämlich ungeschlagen. In der Vorsaison beim Aufstieg von der NRW- in die Oberliga brachte es der Routinier auf eine Einzel-Bilanz von 42:0 (19:4 Doppel), in dieser Saison stehen in der Oberliga 18:0 Einzel (7:2 Doppel) zu Buche.

Doch ausgerechnet beim Grand Finale der europäischen Tischtennis-Challenger-Series unmittelbar vor den Weihnachtstagen musste sich der ehemalige Europameister im Doppel, Evgueni Chtchetinine, mit Platz vier zufrieden geben. Denn bei der zweitägigen Veranstaltung bezwang der im Oberliga-Team des TTC Champions noch ungeschlagene Abwehrspieler zwar den Tschechen Bohumil Vozicky (3:1) sowie dessen Landsleute Miroslav Horejsi (3:1) und Jiri Vrablik (3:0), doch anschließend unterlag die Nummer eins des Oberliga-Spitzenreiters TTC Champions im Halbfinale dem späteren Sieger aus Kroatien, Frane Kojic, mit 2:3. Gegen Kojic verlor Chtchetinine im fünften Satz mit 9:11 und unterlag im Duell um Rang drei Polen-Nationalspieler Jakub Kosowski mit 1:3.

Trotzdem war das Jahr 2016 für den 46-jährigen Weißrussen erfolgreich. Mit 1057 Punkten gewann der Familienvater die Profi-Challenger-Serie und kam bei fast allen Turnier-Starts zumindest ins Halbfinale. Bei seinen 25 Turnier-Teilnahmen war Chtchetinine unter anderem in den Endspielen im März und im April gegen Lubomir Jancarik (Tschechien; 3:0 bzw. 3:1) Juli gegen Petr David (Tschechien; 3:2; nach einem 42 Minuten-Kampf), im September gegen Sanil Shetty (Indien; 3:0) erfolgreich und holte sich in der Endabrechnung des Rankings mit 1057 Punkten Platz eins.

Damit ließ er David (TV Hilpoltstein; 879), Yannik Vostes (Belgien; 856), die Tschechen Miroslav Horejsi (636), Jiri Vrablik (544) und Lubomir Jancarik (512), Frane Kojic (Fortuna Passau; 497), Jakub Kosowski (Polen, PKS Kolping FRAC; 488), Martin Hanak (Tschechien; 424) und Bohumil Vozicky (Post SV Mühlhausen; 354) hinter sich. Erst auf Rang zwölf folgt Bundesligaspieler Alvaro Robles vom Bundesligisten ASV Grünwettersbach.

(RP)