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Düsseldorf: Bundeswehr behält Teil des Geländes in Hubbelrath

Stadtplanung in Düsseldorf : Bundeswehr behält endgültig Teil des Geländes in Hubbelrath

Der Mobilmachungsstützpunkt wird weiterhin von den Streitkräften genutzt. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek (CDU) sieht darin einen Vorteil.

Die Entscheidung hatte sich schon im vorigen Jahr abgezeichnet, jetzt ist sie dem Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Thomas Jarzombek endgültig bestätigt worden: Nach einer mehrjährigen Prüfung sei entschieden worden, den Mobilmachungsstützpunkt in Hubbelrath im Besitz der Bundeswehr zu belassen. Das ist der kleinere Teil des Areals der Bergischen Kaserne, der Hauptteil ist komplett von der Truppe freigezogen, die Stadt will ihn vom Bund erwerben und dort Wohnungsbau ermöglichen. Seit das Bundeswehr-Musikcorps 2019 nach Hilden umgezogen ist, steht die Bergische Kaserne an der Bundesstraße 7 leer.

Der Mobilmachungsstützpunkt an der Knittkuhler Straße liegt im nördlichen Teil des Areals zwischen Cones- und Klashausweg. „Nun ist klar: Das Gelände verbleibt im Besitz der Bundeswehr“, sagt Jarzombek. Es solle für die Unterbringung von Bedarfen von Personal, Umweltschutz, Infrastruktur und Dienstleistungen genutzt werden. Das sei eine gute Nachricht für Düsseldorf, die Arbeitsplätze blieben am Standort erhalten. „Die Beschäftigten haben Planungssicherheit.“ Auch die Stadt könne jetzt besser weitere Planungen für das Gelände vornehmen.

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Die Landeshauptstadt hatte versucht, den Mobilmachungsstützpunkt zu erwerben. Die Bundeswehr wollte jedoch ein Ersatzgrundstück haben, wo sie den Stützpunkt neu errichten und auch das Karrierecenter (heute an der Ludwig-Beck-Straße) unterbringen könnte. Mehrere von der Stadt angebotene Grundstücke passten den Experten des Verteidigungsministeriums jedoch nicht. Stadt und Bundeswehr kamen folglich nicht zusammen. Düsseldorfs Planungsdezernentin Cornelia Zuschke hatte deswegen im vergangenen Jahr vorgeschlagen, „trotz nicht abschließend geklärter Verfügbarkeitsfragen ein Wettbewerbsverfahren zu beginnen, welches die Flexibilität aufweist, offene oder neue Fragestellungen noch einzuspeisen“.