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Dormagen: Politiker will Dormagener Stadtpläne vervollständigen

Dormagen : Politiker will Dormagener Stadtpläne vervollständigen

Hermann Harig bemängelt fehler- oder lückenhafte Pläne zum Dormagener Stadtgebiet. Die Kommune kündigt Nachbesserungen an.

Hermann Harig geht mit offenen Augen durch Dormagen. Und deshalb ist es dem CDU-Politiker nicht verborgen geblieben, dass die ausgehängten Stadtpläne teilweise unvollständig und mit falschen Namen versehen sind. Deshalb hat er bei der Stadt Änderungen vorgeschlagen. Um es vorwegzunehmen: Nicht alle Wünsche des Christdemokraten werden umgesetzt, doch die Stadt hat Nachbesserungen fest zugesagt.

Einer von Harigs Kritikpunkten betrifft die örtlichen Seen. "Im Stadtplan von Dormagen sind von den Baggerseen nur der Waldsee und der Silbersee namentlich aufgeführt", stellt Harig fest. Und da in den Naturschutzgebieten Balgheimer See, Wahler Berg, Hannepützheide und Martinssee große Infotafeln mit den Namen der Gewässer stünden, sollten diese Bezeichnungen auch im Stadtplan verwendet werden, findet der Christdemokrat. Und weiter: "Der See östlich vom Goldberger Hof sollte als Goldberger See und der See im Zerringer Büschchen als Ententeich benannt werden." Diesen will die Stadt weitgehend folgen. Ausnahme: Der See im Zerringer Büschchen wird als ausreichend bezeichnet betrachtet.

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Zunächst ausgeklammert bleiben der Nievenheimer und/oder Straberger See. Hier hatte Harig kritisiert, dass der südliche Teil in den aushängenden Stadtplänen als Nievenheimer See bezeichnet wird, obwohl er in Straberg liege. "Der nördliche See mit Freibad und Wasserskianlage, der in der Gemarkung Nievenheim liegt, ist in den Stadtplänen von Eckmann und Google als Straberger See bezeichnet", weiß der Hackenbroicher. Ein weiterer Vorschlag von Harig: die Kleingärten in Hackenbroich, Dormagen, Horrem und Zons sollten in den Plänen dargestellt und bezeichnet werden. Gleiches wünscht er sich für Tierheim und Tierfriedhof.

Dass in manchen Plänen Wege mit nicht-amtlichen Namen gekennzeichnet seien, führe zur Verwirrung von Verkehrsteilnehmern. Harigs Vorschlag dazu: Die nicht-amtlichen Bezeichnungen sollten gestrichen werden. Dafür möge man aber prüfen, ob als "rettende Wegweiser" die Hauptwege im Chorbusch einen amtlichen Namen und eine entsprechende Beschilderung bekommen sollten.

Die Stadt informiert dazu, dass die Deutsche Grundkarte, die den Wegen und Bezeichnungen zugrunde liegt, von amtlicher Seite nicht mehr fortgeführt werde. Das Ersatzprodukt, die amtliche Basiskarte (ABK) sei noch nicht auf dem Markt. Und: Bei der Vielzahl der Karten auf dem Markt, sei es nicht möglich, alle Produkte zu betreuen, so die Stadt: "Vor diesem Hintergrund wird ausschließlich der digitale amtliche Stadtplan Dormagen gepflegt."

(NGZ)