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Nach Unfall bei Ineos: Bahnstrecke Dormagen-Köln am Montag erneut gesperrt

Nach Unfall bei Ineos : Bahnstrecke Dormagen-Köln jetzt wieder frei

Wegen Arbeiten auf dem Ineos-Gelände am entgleisten Waggon wurde die nahe gelegene Bahnstrecke zwischen Dormagen und Köln-Worringen heute Vormittag gesperrt. Betroffen sind S11, RE6 und RE7. Jetzt ist sie wieder freigegeben.

Das Aufrichten des zweiten Bahnkesselwagens wird heute, Montag, 28. September, fortgesetzt, wie Ineos mitteilt. Zwei weitere Mobilkräne werden derzeit zur Unterstützung aufgebaut. Mit Start der Aufrichtarbeiten ist eine erneute Sperrung der Bahn im Streckenabschnitt zwischen Dormagen und Köln-Worringen erforderlich. Die Sperrung war ab 11.45 Uhr vorgesehen und wird mit der Deutschen Bahn abgestimmt. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme für die Dauer der Aufrichtungsphase.

Auf diesem Streckenabschnitt verkehren die Linien S11, RE6 und RE7 sowie Güterzüge.

Um 13.03 Uhr meldete Ineos: „Die Aufrichtung des zweiten Bahnkesselwagens wurde soeben erfolgreich durchgeführt. Die damit verbundene Sperrung der Bahn ist aufgehoben, der Zugverkehr ist wieder freigegeben.“ Und die gute Nachricht für alle Zugfahrer: Eine erneute Sperrung der Bahnlinie ist aller Voraussicht nach nicht erforderlich, so die Prognose von Ineos.

Wie geplant erfolgt nun die Restentleerung des zweiten Bahnkesselwagens in einen bereitgestellten Bahnkesselwagen mittels Umpumpung. Im Laufe des Dienstags erfolgt eine erneute Information zum Stand der Abschlussarbeiten.

Auf dem Werksgelände von Ineos war am vergangenen Montag eine Lokomotive mit zwei Kesselwagen entgleist, die mit Ethylenoxid befüllt waren, einem leicht entzündlichen Gas. Die Lokomotive und der erste Bahnkesselwagen waren bis Donnerstagabend wieder aufgerichtet worden. Danach liefen die vorbereitenden Arbeiten zum Bewegen des zweiten Bahnkesselwagens, der sich unter einer Brücke befindet, weiter. Dazu wurde ein weiterer Kran angefordert und aufgebaut. Das Aufrichten des zweiten Wagens war für Freitag geplant, wurden dann aber früh gestoppt und auf Montag verschoben.

(cw-)