Handball: "Veilchen" mit großen Personalsorgen

Handball: "Veilchen" mit großen Personalsorgen

In der Vergangenheit standen die Partien der Oberliga-Handballer des TV Jahn Hiesfeld in Aldekerk unter anderen Vorzeichen. Zumeist ging es für beide Teams um einen Platz an der Spitze. Nun ist die Ausgangslage eine andere.

Der TV Aldekerk steht punktgleich mit Remscheid an der Tabellenspitze. Der TV Jahn hingegen befindet sich mittlerweile im Niemandsland der Tabelle. Bei sieben Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und noch sechs ausstehenden Spielen sollte für die Truppe von Matthias Waclawczyk unter normalen Umständen nichts mehr anbrennen.

Waclawczyk: Haben keinen Druck

Die "Veilchen" können auf jeden Fall ohne jeden Druck in Aldekerk antreten. Zu verlieren gibt es nichts, dafür aber eine ganze Menge an Selbstvertrauen zu gewinnen. Noch nicht komplett abgehakt hat Jahn-Coach Matthias Waclawczyk die zweite Hälfte gegen Hamborn: "Das ist natürlich schon ärgerlich, wenn man eine so gute erste Halbzeit spielt und dann am Ende ein Tor nach dem anderen bekommt. Dass man da am Ende verärgert ist, ist doch klar."

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Alles andere als günstig stellte sich unter der Woche die personelle Lage bei den "Veilchen" dar. "Pille" Becks konnte beruflich bedingt nicht trainieren. Sven Upietz (Rücken), Moritz Krusenbaum (Ringfinger gebrochen), Christian Mergner (Gehirnerschütterung), Marek Scharfenberg (Magen), Christian Ginters und Felix Busjan trainierten gar nicht oder nur eingeschränkt.

Wer von den angeschlagenen Spielern letzten Endes auflaufen kann, steht noch nicht fest. "Im Prinzip können wir locker dahin fahren, wir sind aber personell schon arg gebeutelt. Von daher wird es sehr schwer, ein gutes Ergebnis einzufahren. Aldekerk hat zuletzt sehr gut gespielt und hat es selber in der Hand den Aufstieg klar zu machen", sieht Waclawczyk die Gäste vom linken Niederrhein mehr als eindeutig in der Favoritenrolle.

(RP)