Fliegerbombe in Marl und Haltern entschäft

A43 zeitweise gesperrt: Fliegerbombe zwischen Marl und Haltern ist entschärft

Wegen der geplanten Entschärfung einer Fliegerbombe mussten am Sonntagmorgen hunderte Anwohner an der Stadtgrenze zwischen Marl und Haltern am See ihre Häuser verlassen. Am Mittag wurde sie erfolgreich entschärft.

Die Bombenentschärfer hatten gegen 13 Uhr ihre Arbeit in Höhe des Autobahnkreuzes Marl-Nord aufgenommen, also einige Stunden später als ursprünglich geplant. Bei der Munition handelte es sich um eine 500-Kilogramm-Bombe britischer Herstellung. Kanufahrer hatten sie am Samstagnachmittag bei einer Tour auf der Lippe entdeckt.

Die Autobahn 43 zwischen Marl-Nord und der Anschlussstelle Haltern sowie die L 621 wurden vorübergehend gesperrt. Der Bahnverkehr sowie die Schifffahrt auf dem Weser-Datteln-Kanal wurden ebenfalls gestoppt.

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Laut einem Sprecher der Stadt Marl waren im Marler Stadtgebiet elf Haushalte mit insgesamt 29 Bewohnern von der Evakuierung betroffen. Für Haltern gehe man von einer noch unklaren, vielfach höheren Zahl Betroffener aus. Die Bewohner hatten ihr Zuhause bis 9 Uhr zu verlassen.

Bei der Bombe handelt es sich um eine 500-Kilogramm-Bombe britischer Herstellung. Kanufahrer hatten sie am Samstagnachmittag bei einer Tour auf der Lippe entdeckt.

(see/dpa)
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